
BASF schließt weitere Anlagen am Stammsitz in Ludwigshafen
Der Chemiegigant BASF hat angekündigt, zwei weitere Produktionsanlagen am Stammsitz in Ludwigshafen am Rhein zu schließen. Diese Entscheidung betrifft etwa 180 Mitarbeiter, denen der Konzern möglichst alternative Beschäftigungsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens anbieten möchte. Die Schließung dieser Anlagen ist Teil einer umfassenden „strategischen Überprüfung“, die BASF durchgeführt hat, um die Wettbewerbsfähigkeit unter den sich ändernden Marktbedingungen sicherzustellen.
Hintergrund und bisherige Maßnahmen
Bereits im Februar dieses Jahres hatte BASF mehrere Produktionsanlagen an eine US-amerikanische Firma verkauft. Im Juli folgten die Schließungen von zwei weiteren Produktionsstätten in Frankfurt und Köln, wodurch insgesamt 300 Arbeitsplätze verloren gingen. Diese Maßnahmen sind Teil eines langfristigen Plans zur Transformation des Standorts Ludwigshafen.
Produktion von Adipinsäure, CDon und CPon wird eingestellt
Im Laufe des Jahres 2025 soll die Produktion von Adipinsäure, Cyclododecanon (CDon) und Cyclopentanon (CPon) am Standort Ludwigshafen vollständig stillgelegt werden. BASF betont, dass diese Entscheidung im Rahmen einer strategischen Überprüfung getroffen wurde, um die Profitabilität der gesamten Wertschöpfungskette des Verbunds zu sichern. Der Konzern wird weiterhin Adipinsäure in Onsan, Südkorea, sowie in einem Joint Venture in Chalampé, Frankreich, produzieren.
Reaktionen und Kritik
Die Schließungen stoßen auf unterschiedliche Reaktionen. Während einige Stimmen die Maßnahmen als notwendig erachten, um die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns zu sichern, sehen andere hierin eine besorgniserregende Entwicklung für den Industriestandort Deutschland. Kritiker werfen der Bundesregierung vor, durch ihre Energiepolitik und die hohen Energiepreise eine Mitschuld an den Schließungen zu tragen. Besonders die Politik von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck steht dabei im Fokus der Kritik.
Politische Dimension
Die Schließungen der BASF-Anlagen werfen ein Schlaglicht auf die wirtschaftspolitischen Herausforderungen, vor denen Deutschland steht. Die hohen Energiepreise und die Unsicherheit in der Energieversorgung werden als zentrale Faktoren genannt, die den Industriestandort Deutschland belasten. Kritiker sehen in der Politik der Grünen, insbesondere in den Maßnahmen zur Abschaltung von Kernkraftwerken und dem Boykott günstiger Energiequellen, eine Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen.
Fazit
Die Schließung der BASF-Anlagen in Ludwigshafen ist ein weiterer Schritt in der Transformation des Standorts und zeigt die Schwierigkeiten, mit denen die deutsche Industrie konfrontiert ist. Die Entscheidung wirft Fragen nach der Zukunftsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland auf und verdeutlicht die Notwendigkeit einer wirtschaftspolitischen Neuausrichtung, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und Arbeitsplätze zu erhalten.
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