
Eklat um Tesla: Berliner Senatorin bezeichnet E-Autos als "Nazi-Fahrzeuge" - Rücktrittsforderungen werden laut
Ein verbaler Ausrutscher der Berliner Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) sorgt für heftige Turbulenzen in der Hauptstadtregion. Die SPD-Politikerin hatte sich zu einer äußerst fragwürdigen Wortwahl hinreißen lassen und Tesla-Fahrzeuge als "Nazi-Autos" bezeichnet. Diese verbale Entgleisung könnte sie nun ihren Job kosten.
Brandenburgs CDU-Chef fordert personelle Konsequenzen
Brandenburgs CDU-Fraktionschef Jan Redmann reagierte mit scharfer Kritik auf die Äußerungen der Senatorin und forderte unmissverständlich ihren Rücktritt. Seine Begründung wiegt schwer: Wer als Arbeitssenatorin leichtfertig über 10.000 Arbeitsplätze gefährde, sei für dieses wichtige Amt schlichtweg ungeeignet. Besonders brisant: Die Tesla-Gigafactory in Grünheide bei Berlin ist einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region.
Verharmlosung des NS-Regimes?
Redmann ging in seiner Kritik noch weiter. Die Gleichsetzung von Tesla mit einem "Nazi-Konzern" sei nicht nur geschmacklos, sondern verharmlose die unfassbaren Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur. Ein derartiger Umgang mit der deutschen Geschichte sei für ein Regierungsmitglied absolut inakzeptabel.
Kiziltepe rudert zurück - aber nur halb
Zwar löschte die Senatorin ihren ursprünglichen Beitrag auf der Plattform X (ehemals Twitter), doch von einer echten Entschuldigung kann keine Rede sein. Im Gegenteil: Sie bekräftigte ihre kritische Haltung gegenüber Tesla-Chef Elon Musk ausdrücklich. Lediglich die Beschäftigten und Kunden des Unternehmens wolle sie von ihrer Kritik ausnehmen.
Politischer Schaden für die Hauptstadtregion
Der Vorfall wirft ein bezeichnendes Licht auf den aktuellen Zustand der deutschen Politik. Statt sich um die wirklichen Probleme der Menschen zu kümmern, verlieren sich gewählte Volksvertreter in ideologischen Grabenkämpfen und verbalen Entgleisungen. Die Beziehungen zwischen Berlin und Brandenburg werden durch solche unverantwortlichen Äußerungen unnötig belastet.
Kritik an Musks politischer Ausrichtung
Hintergrund der Kontroverse ist die zunehmend kritische Haltung gegenüber Tesla-Chef Elon Musk, der sich in jüngster Zeit vermehrt mit konservativen politischen Positionen zu Wort meldet und als Berater des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump fungiert. Dies stößt besonders im linken politischen Spektrum auf heftige Ablehnung.
Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie dringend Deutschland eine Rückbesinnung auf sachliche Politik braucht. Statt mit unbedachten Äußerungen Arbeitsplätze zu gefährden und das Investitionsklima zu belasten, sollten sich Politiker wieder ihrer eigentlichen Aufgabe widmen: der Förderung von Wirtschaft und Wohlstand zum Wohle aller Bürger.

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