
Kupferrally voraus: Angebotsdefizit und steigende Nachfrage könnten Preise in die Höhe treiben
Die aktuelle Entwicklung des Kupfermarktes könnte Anleger aufhorchen lassen: Ein Angebotsdefizit trifft auf eine kontinuierlich steigende Nachfrage, was Experten zufolge zu einem signifikanten Preisanstieg führen könnte. Im Vergleich zu den traditionell als sichere Häfen betrachteten Edelmetallen Gold und Silber, hat der Kupferpreis bereits eine beeindruckende Performance hingelegt. Doch was bedeutet diese Entwicklung für die Zukunft?
Angebotsengpässe und wirtschaftliche Erholung treiben Kupferpreise
Der Kupferpreis hat seit Jahresbeginn eine Steigerung von 15,39 Prozent erfahren und übertrifft damit sogar die Wertentwicklung von Gold und Silber. Experten prognostizieren, dass sich dieser Trend fortsetzen könnte, mit Preisen, die bis zum Jahr 2026 auf etwa 12.000 US-Dollar pro Tonne ansteigen könnten. Diese Vorhersagen basieren auf einem Angebotsdefizit, das durch Produktionsengpässe in den Minen und einen Mangel an neuen Projekten verursacht wird. Zusätzlich sind die Kapital- und Betriebskosten in den Minen gestiegen, was die Situation weiter verschärft.
Energiewende erhöht die Nachfrage nach Kupfer
Die Rolle von Kupfer in der Energiewende ist nicht zu unterschätzen. Aufgrund seiner hervorragenden Leitfähigkeit wird es für den Ausbau erneuerbarer Energien und zur Herstellung von Technologien zur Dekarbonisierung benötigt. Um die globalen Klimaziele zu erreichen, könnte sich der jährliche Kupferbedarf bis 2035 verdoppeln. Dies würde die Nachfrage weiter antreiben und könnte zu einem noch größeren Angebotsdefizit führen.
China als treibende Kraft hinter der Kupfernachfrage
Insbesondere China, als größter Verbraucher von Kupfer, investiert verstärkt in die Produktion und grüne Infrastruktur, was die Nachfrage zusätzlich befeuert. Analysten erwarten, dass die Nachfrage nach Kupfer in den kommenden Jahren weiter steigen wird, was zu einem Defizit und damit zu einer Verknappung des Angebots führen könnte.
Recycling allein wird das Defizit nicht ausgleichen können
Obwohl Kupfer gut recycelbar ist und in Deutschland bereits 40 Prozent des Bedarfs aus Recycling stammen, wird dies nicht ausreichen, um das Angebotsdefizit zu decken. Die Prognosen deuten darauf hin, dass selbst bei einer Steigerung des Recyclings ein Defizit bestehen bleibt, was den Kupferpreis weiter in die Höhe treiben könnte.
Investment in Kupfer: Chancen und Risiken
Angesichts dieser Entwicklungen könnte es verlockend erscheinen, in Kupferbergbauunternehmen zu investieren. Doch Experten mahnen zur Vorsicht, da die Bergbauindustrie besonders undurchsichtig ist und staatliche Restriktionen Projekte schnell zum Scheitern bringen können. Für Privatanleger ist es nicht einfach, vielversprechende Kupferunternehmen zu identifizieren, und der Erwerb von Kupferminenaktien über einen ETF ist nicht möglich. Dennoch bieten ETFs oder ETCs auf den Kupferpreis selbst eine Alternative, allerdings ist auch diese Anlageform nicht frei von Risiken.
Die aktuelle Kupferrally ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Rohstoffmärkte in einem Wandel befinden. In Zeiten, in denen traditionelle Anlageklassen wie Aktien und Immobilien zunehmend kritisch betrachtet werden, könnte Kupfer als Investition mit zukunftsorientiertem Potenzial an Bedeutung gewinnen. Anleger sollten jedoch die Risiken nicht aus den Augen verlieren und eine fundierte Entscheidung treffen.
Disclaimer: Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.
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