
Kabinett Merz: Diese Minister könnten bald Geschichte sein
Die politische Landschaft in Berlin steht vor einem dramatischen Umbruch. Während die Koalitionsverhandlungen in die entscheidende Phase gehen, zeichnet sich bereits ab, welche Minister ihre Büros räumen müssen und wer neu ins Kabinett einziehen könnte. Besonders für einige Ampel-Minister dürften die Tage gezählt sein.
Pistorius als einziger Überlebender der alten Garde?
Verteidigungsminister Boris Pistorius scheint als einziger seiner SPD-Kollegen relativ sicher im Sattel zu sitzen. Seine hohen Beliebtheitswerte und die erfolgreiche Amtsführung machen ihn auch für die Union zu einem akzeptablen Kandidaten. Zudem will die SPD die Kontrolle über das geplante Billionen-Schuldenpaket für die Bundeswehr nicht aus der Hand geben.
Lauterbach vor dem politischen Aus
Für Gesundheitsminister Karl Lauterbach hingegen dürften die Tage gezählt sein. Seine umstrittene Corona-Politik und mehrere gescheiterte Reformen haben ihm keine Freunde gemacht. Besonders sein zerrüttetes Verhältnis zu Friedrich Merz, den er mehrfach öffentlich attackierte, macht ein Verbleiben im Amt praktisch unmöglich. Als potenzielle Nachfolgerin wird die sächsische Sozialministerin Petra Köpping gehandelt.
Faeser wackelt - CSU-Mann Dobrindt im Anmarsch
Auch Innenministerin Nancy Faeser steht vor dem Aus. Ihre gescheiterte Hessen-Kampagne und die katastrophale Sicherheitsbilanz machen sie zur idealen Ablösekandidatin. Als Nachfolger wird der CSU-Politiker Alexander Dobrindt gehandelt - ein klares Signal für einen Kurswechsel in der Migrations- und Sicherheitspolitik.
Wirtschaftswende mit Linnemann?
Im Wirtschaftsministerium deutet alles auf einen radikalen Kurswechsel hin. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann gilt als Favorit für die Nachfolge von Robert Habeck. Der Wirtschaftsexperte könnte die grüne Transformationspolitik der letzten Jahre rückgängig machen und wieder stärker auf marktwirtschaftliche Prinzipien setzen.
Überraschungskandidat fürs Auswärtige Amt
Eine überraschende Personalie könnte Armin Laschet als neuer Außenminister werden. Der ehemalige NRW-Ministerpräsident wird in Berlin als möglicher Nachfolger von Annalena Baerbock gehandelt. Allerdings gibt es mit Norbert Röttgen und Johann Wadephul noch weitere prominente Bewerber aus den Reihen der Union.
Die kommenden Wochen werden zeigen, wie radikal der personelle Umbruch tatsächlich ausfällt. Eines scheint jedoch sicher: Das neue Kabinett Merz wird deutlich konservativer und wirtschaftsliberaler aufgestellt sein als die Vorgängerregierung. Die ideologisch geprägte Politik der Ampel-Koalition dürfte damit endgültig der Vergangenheit angehören.
Die finale Entscheidung über die Ministerposten wird erst in den letzten Verhandlungsrunden fallen. Bis dahin bleibt es ein Pokerspiel um Macht, Einfluss und politische Richtungsentscheidungen.

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