
Deutsche Umwelthilfe fordert Untersuchungsausschuss zu Nord Stream 2 und Scholz
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat nach der Veröffentlichung neuer Dokumente über das frühere Engagement des Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD) zugunsten der umstrittenen Nord-Stream-2-Pipeline einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss gefordert. Diese Forderung kommt fast zwei Jahre nach den Explosionen, die Teile der Pipelines Nord Stream 1 und 2 beschädigten und viele offene Fragen hinterließen.
Geheimer Brief und LNG-Terminals
Laut einer Mitteilung der DUH wurde bereits im Jahr 2021 ein geheimer Brief des damaligen Finanzministers Olaf Scholz an die Trump-Administration veröffentlicht. Dieser Brief dokumentierte den persönlichen Einsatz des heutigen Bundeskanzlers für die Pipeline. Damals hatte Scholz den Bau von LNG-Terminals angeboten, um die USA von Sanktionen gegen die Gasleitung abzuhalten. Ein Bericht des Handelsblatts soll nun diese Vereinbarung bestätigen.
Verflechtungen mit Russland
Die Amerikaner wollten die Nord-Stream-2-Pipeline lange verhindern, weil sie russischen Einfluss auf die Energieversorgung in Europa fürchteten. Die DUH kritisiert seit Jahren, dass die Umweltauswirkungen der Gaspipelines, insbesondere der Methanausstoß und die Vereinbarkeit mit deutschen Klimazielen, in der Umweltverträglichkeitsprüfung nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Der geforderte Untersuchungsausschuss soll nun alle Klima- und Umweltfolgen des Projekts sowie die Verflechtungen zwischen der ehemaligen Bundesregierung und russischen Staatsinteressen aufklären.
Explosionen und offene Fragen
Am 26. September 2022 ereigneten sich Explosionen an den Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2, den beiden Erdgas-Pipelines zwischen Europa und Russland. Obwohl mindestens eine Pipeline nicht in Betrieb war, waren beide mit Gas gefüllt. Die Explosionen ereigneten sich in internationalen Gewässern, die jedoch innerhalb der Wirtschaftszonen Dänemarks und Schwedens lagen. Bis heute gibt es viele Spekulationen über die möglichen Täter hinter den Beschädigungen, jedoch wurde der Vorfall bisher noch nicht vollständig aufgeklärt.
Politische Brisanz und Forderungen
Die Forderung der DUH nach einem Untersuchungsausschuss ist nicht nur aus umweltpolitischer Sicht brisant, sondern auch aus geopolitischer Perspektive. Die Verflechtungen zwischen der Bundesregierung und russischen Interessen werfen ein Licht auf die komplexen Beziehungen und Abhängigkeiten, die Deutschland in den letzten Jahren eingegangen ist. Es stellt sich die Frage, inwieweit politische Entscheidungen zugunsten wirtschaftlicher Interessen getroffen wurden, ohne die langfristigen Auswirkungen auf Umwelt und nationale Sicherheit ausreichend zu berücksichtigen.
Fazit
Die Forderung nach einem Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Nord-Stream-2-Affäre und der Rolle von Olaf Scholz zeigt einmal mehr die Notwendigkeit, politische Entscheidungen kritisch zu hinterfragen und Transparenz zu schaffen. Es bleibt abzuwarten, ob die Bundesregierung diesem Druck nachgeben wird und welche Konsequenzen sich daraus ergeben könnten. Eines ist jedoch sicher: Die Diskussion um Nord Stream 2 wird die politische Landschaft Deutschlands weiterhin prägen und möglicherweise tiefgreifende Veränderungen nach sich ziehen.

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