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03.04.2025
14:33 Uhr

Trumps Zoll-Hammer: Weltweite Schockwellen und düstere Prognosen für Deutschlands Wirtschaft

Die von Donald Trump verkündeten Zölle haben die Weltwirtschaft in Aufruhr versetzt. Mit beispiellosen Strafzöllen von bis zu 50 Prozent auf Importe aus zahlreichen Ländern hat der US-Präsident einen globalen Handelskrieg losgetreten, der besonders die exportorientierte deutsche Wirtschaft hart treffen dürfte.

Düstere Prognosen für Deutschland

Die Folgen für Deutschland könnten verheerend sein. Nach Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) droht der deutschen Wirtschaft in den kommenden vier Jahren ein Schaden von rund 200 Milliarden Euro. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt könnte bis 2028 um etwa anderthalb Prozent niedriger ausfallen. Für die gesamte EU wird der potenzielle Schaden sogar auf 750 Milliarden Euro beziffert.

Automobilindustrie besonders betroffen

Besonders hart trifft es die deutsche Automobilindustrie. VDA-Präsidentin Hildegard Müller warnt vor "massiven Belastungen" durch die 25-prozentigen Zölle auf Pkw. Der renommierte Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer prognostiziert eine weitere Produktionsverlagerung in die USA und einen drohenden Jobabbau in Deutschland. "Trump drängt die Konzerne in die Verluste und saugt die Arbeitsplätze ab", so seine düstere Einschätzung.

Märkte reagieren mit Panikverkäufen

An den Finanzmärkten lösten die Zollankündigungen heftige Turbulenzen aus. Der deutsche Leitindex DAX rutschte zeitweise um 2,6 Prozent ab. Auch die US-Börsen verzeichneten massive Einbrüche - der Dow Jones Industrial verlor 2,7 Prozent, der technologielastige Nasdaq sogar 3,9 Prozent. Gold als "sicherer Hafen" erreichte hingegen ein neues Rekordhoch von 3.167,84 US-Dollar je Feinunze.

EU kündigt Gegenmaßnahmen an

Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen bereitet bereits Gegenmaßnahmen vor. Ein erstes Paket als Reaktion auf die Stahlzölle sei in Arbeit. Frankreich kündigte sogar zwei Wellen von Vergeltungsmaßnahmen an. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck warnt allerdings, dass eine Eskalationsspirale drohe, die "Länder in die Rezession reißen kann".

Fazit: Anfang einer neuen Ära?

Die aktuellen Entwicklungen zeigen einmal mehr die Schwächen der deutschen Exportabhängigkeit und die Notwendigkeit, sich breiter aufzustellen. Während die Politik der aktuellen Bundesregierung weiter auf internationale Verflechtungen setzt, wäre eine Rückbesinnung auf nationale Wirtschaftsinteressen und den Aufbau eigener Produktionskapazitäten dringend geboten. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Deutschland die richtigen Lehren aus dieser Situation zieht.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Für Anlageentscheidungen sollten Sie sich umfassend informieren und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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