
Symbolpolitik oder sinnvolle Investition? Berliner Feuerwehr rüstet Chefetage mit E-Autos auf
Trotz eines strikten Sparkurses und augenscheinlichem Bedarf an grundlegender Ausrüstung, hat sich die Berliner Feuerwehr für eine kostspielige Anschaffung von sieben Elektro-SUVs für ihre Führungskräfte entschieden. Die neuen Fahrzeuge vom Typ VW ID.4, deren Preise zwischen 40.335 und 54.475 Euro liegen, sollen den obersten diensthabenden Feuerwehrleuten, bekannt als A-Dienst, zugeordnet werden. Diese Maßnahme, die insgesamt knapp 330.000 Euro kostet, erfolgt im Zeichen des Klimaschutzes, wie die Behörde betont.
Kritische Stimmen gegenüber teuren Elektrofahrzeugen
Die Entscheidung der Berliner Feuerwehr, in Zeiten knapper Kassen und veralteter Rettungsfahrzeuge, solch hohe Summen in Elektromobilität zu investieren, hat für kontroverse Diskussionen gesorgt. Die Anschaffung der E-Autos für die Chefetage steht im starken Kontrast zu den Sparanforderungen, die jede Senatsverwaltung, einschließlich der Feuerwehr, erfüllen muss. Mit einem Einsparziel von 5,9 Prozent bei den Sachmitteln, wirft diese Ausgabe Fragen auf, ob die Prioritäten richtig gesetzt sind.
Zwischen Sparen und Modernisieren
Behördensprecher Vinzenz Kasch verteidigte die Investition und verwies darauf, dass die Beschaffung der Autos dem Fahrzeug-Beschaffungskonzept der Berliner Feuerwehr entspräche und durch das Haushaltsgesetz bestätigt wurde. Zudem wurde die Funktion des Fahrers gestrichen, um Kosten zu sparen. Die Feuerwehr beabsichtigt, laut Kasch, weitere elektrische Löschfahrzeuge anzuschaffen, obwohl bereits ein vollelektrisches Drehleiter-Fahrzeug gekauft wurde, das wegen seines Gewichts nicht im Einsatzdienst verwendet werden kann.
Die Last der Verantwortung
Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) hatte zuvor gewarnt, dass drastische Einsparungen bei Polizei und Feuerwehr unweigerlich zu einem Stillstand der Dienste führen könnten. Die Feuerwehr steht somit vor der Herausforderung, Modernisierung und Klimaschutz mit der Notwendigkeit zu vereinbaren, lebensrettende Dienste aufrechtzuerhalten.
Eine Frage der Perspektive
Während die Anschaffung der Elektroautos als fortschrittlicher Schritt in Richtung Klimaschutz gesehen werden kann, offenbart sie auch eine Diskrepanz zwischen der öffentlichen Darstellung von Umweltbewusstsein und der realen Versorgungslage der Feuerwehr. Es stellt sich die Frage, ob die Investition in die Elektromobilität der Führungsebene die beste Verwendung knapper öffentlicher Mittel ist, insbesondere wenn grundlegende Ausrüstung wie Rettungs- und Löschfahrzeuge dringend erneuert werden muss.
Fazit
Die Entscheidung der Berliner Feuerwehr, trotz Haushaltseinschränkungen in Elektrofahrzeuge zu investieren, spiegelt den stetigen Konflikt zwischen Sparpolitik und dem Wunsch nach technologischer und ökologischer Modernisierung wider. Sie unterstreicht die Notwendigkeit einer ausgewogenen Herangehensweise, die sowohl den Umweltschutz als auch die unmittelbaren Bedürfnisse der Rettungsdienste berücksichtigt. Die Bürger Berlins werden die Entwicklungen sicherlich kritisch beobachten und darauf achten, dass ihre Sicherheit nicht dem Streben nach einem grünen Image geopfert wird.

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