
Simbabwes Währungsexperiment scheitert - Staatsbedienstete warten auf Gehälter
Die jüngsten Entwicklungen in Simbabwe zeigen einmal mehr die fatalen Folgen einer verfehlten Geldpolitik. Das südafrikanische Land, das erst im April dieses Jahres seine neue Währung ZiG einführte, steht vor massiven Problemen: Die Regierung ist nicht in der Lage, die November-Gehälter ihrer Staatsbediensteten in der Landeswährung auszuzahlen.
Der sechste gescheiterte Versuch einer stabilen Währung
Die Einführung des ZiG markierte bereits den sechsten Versuch Simbabwes innerhalb von nur 15 Jahren, eine stabile nationale Währung zu etablieren. Wie seine Vorgänger scheint auch der ZiG dem Schicksal des Scheiterns geweiht zu sein. Bereits Ende September musste die Währung um dramatische 43 Prozent abgewertet werden, nachdem sie sowohl auf dem Parallelmarkt als auch im offiziellen Handel massiv an Wert verloren hatte.
Gewerkschaften schlagen Alarm
Die Situation spitzt sich dramatisch zu. Charles Chinosengwa, Organisationssekretär der Zimbabwe Confederation of Public Sector Trade Unions, bestätigte, dass die November-Gehälter und Bonuszahlungen bislang ausgeblieben seien. Besonders die Lehrergewerkschaft Zimbabwe Teachers' Association mit ihren 39.000 Mitgliedern zeigt sich besorgt über die Entwicklung.
Die ausbleibenden ZiG-Zahlungen haben viele Lehrer in eine prekäre finanzielle Situation gebracht, gerade jetzt, wo die wirtschaftlichen Belastungen zunehmen und die Jahresendausgaben anstehen.
Die Bedeutung einer goldgedeckten Währung
Diese Entwicklung unterstreicht einmal mehr die fundamentale Bedeutung einer soliden Währungspolitik. Während viele Experten seit Jahren die Rückkehr zu einer goldgedeckten Währung fordern, zeigt das Beispiel Simbabwe, welche verheerenden Folgen experimentelle Währungsreformen haben können.
Dramatische Konsequenzen für die Bevölkerung
Die Situation in Simbabwe offenbart die dramatischen Konsequenzen einer instabilen Währung für die Bevölkerung:
- Staatsbedienstete können ihre finanziellen Verpflichtungen nicht erfüllen
- Das Vertrauen in die nationale Währung schwindet rapide
- Der US-Dollar dominiert weiterhin die meisten Transaktionen
- Die Kaufkraft der Bürger wird durch Währungsabwertungen aufgezehrt
Die Gewerkschaften haben der Regierung nun ein Ultimatum von fünf Tagen gesetzt. Sollte bis dahin keine Lösung gefunden werden, drohen rechtliche Schritte und kollektive Maßnahmen. Finanzminister Mthuli Ncube steht unter enormem Druck, bei der Vorstellung des Haushalts 2025 am 28. November überzeugende Antworten zu präsentieren.
Fazit: Die Bedeutung stabiler Währungssysteme
Die Ereignisse in Simbabwe verdeutlichen eindrucksvoll, weshalb eine Rückbesinnung auf bewährte Währungssysteme wie den Goldstandard dringend notwendig wäre. Nur eine solide, durch reale Werte gedeckte Währung kann langfristig Stabilität und Wohlstand garantieren.

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