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28.03.2025
10:40 Uhr

Rentenreform 2025: Historische Vereinheitlichung und neue Belastungen für Millionen Deutsche

Die deutsche Rentenpolitik steht vor einem Wendepunkt: Mit der Vereinheitlichung der Beitragsbemessungsgrenze zwischen Ost und West vollzieht sich 2025 eine historische Änderung. Doch während die Ampel-Regierung diese längst überfällige Anpassung als großen Erfolg feiert, kommen auf viele Bürger neue finanzielle Belastungen zu.

Einheitliche Beitragsbemessungsgrenze: Späte Vollendung der Wiedervereinigung

Nach über drei Jahrzehnten deutscher Einheit wird endlich die unterschiedliche Behandlung von Ost und West bei der Beitragsbemessungsgrenze aufgehoben. Der neue einheitliche Wert liegt bei 8.050 Euro monatlich - ein deutlicher Anstieg gegenüber den bisherigen 7.550 Euro (West) und 7.450 Euro (Ost). Diese längst überfällige Angleichung hätte allerdings schon viel früher kommen müssen.

Steigende Steuerlast für Neurentner

Während sich die Regierung mit der Vereinheitlichung schmückt, werden Neurentner still und heimlich stärker zur Kasse gebeten. Der steuerpflichtige Anteil steigt von 83 auf 83,5 Prozent. Dies bedeutet im Klartext: Nur noch magere 16,5 Prozent der ersten vollen Bruttojahresrente bleiben steuerfrei. Eine schleichende Steuererhöhung, die vor allem diejenigen trifft, die ein Leben lang in die Rentenkasse eingezahlt haben.

Sozialabgaben steigen weiter - Netto bleibt weniger

Als wäre die höhere Besteuerung nicht genug, müssen die Bürger auch noch tiefer in die Tasche greifen: Der Pflegeversicherungsbeitrag steigt um 0,2 Prozent, der durchschnittliche Krankenkassen-Zusatzbeitrag klettert auf 2,5 Prozent. Diese Erhöhungen werden die ohnehin schon magere Rentenerhöhung im Juli 2025 weiter schmälern.

Rente mit 67 rückt näher

Die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters geht unvermindert weiter. Der Jahrgang 1959 muss bereits bis 66 Jahre und zwei Monate arbeiten. Für später Geborene verschiebt sich die Regelaltersgrenze in 2-Monats-Schritten weiter nach hinten. Eine Politik, die völlig ignoriert, dass viele Menschen in körperlich oder psychisch belastenden Berufen gar nicht so lange arbeiten können.

Kleine Lichtblicke bei Erwerbsminderungsrente

Immerhin gibt es auch positive Nachrichten: Die Hinzuverdienstgrenzen bei Erwerbsminderungsrenten wurden deutlich angehoben. Bei voller Erwerbsminderung sind nun jährlich 19.661 Euro möglich, bei teilweiser sogar 39.322 Euro. Auch die Zurechnungszeit wurde auf 66 Jahre und 2 Monate verlängert - ein kleiner Trost für diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr voll arbeiten können.

Fazit: Rentensystem bleibt Baustelle

Die Änderungen 2025 zeigen einmal mehr: Das deutsche Rentensystem bleibt eine ewige Baustelle. Während die Vereinheitlichung der Beitragsbemessungsgrenze zu begrüßen ist, werden Rentner und Beitragszahler durch die Hintertür immer stärker belastet. Eine nachhaltige Reform, die den Namen verdient, ist weiterhin nicht in Sicht.

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