
Rainer Wendt: Cannabis-Legalisierung befeuert Drogenkriminalität in Deutschland
Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, hat die Legalisierung von Cannabis in Deutschland scharf kritisiert. Seiner Meinung nach ist die zunehmende Gewalt der Drogenbanden eine direkte Folge dieser politischen Entscheidung. Besonders hart geht er mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und dessen Unterstützern ins Gericht.
Gewalt durch Drogenbanden in Nordrhein-Westfalen
In Nordrhein-Westfalen nehmen die Gewalteskalationen der Drogenbanden massiv zu. Wendt sieht darin eine direkte Folge der Cannabis-Legalisierung. Er verweist auf die Niederlande, wo der Besitz von 30 Gramm Cannabis bereits seit 1976 toleriert wird. „Die Cannabis-Legalisierung hat den Kampf der Drogenbanden eher verschärft, weil die Nachfrage nach Gras nun sprunghaft angestiegen ist“, betonte der 67-Jährige.
Wendt monierte, dass die deutsche Politik mit ihrer Legalisierungspolitik eine fahrlässige und dumme Entscheidung getroffen habe. Besonders kritisierte er die CDU-geführten Landesregierungen, die sich an der Entscheidung beteiligt hätten.
Die Rolle der „Mocro-Mafia“
Hintergrund der Kritik sind die jüngsten Gewalteskalationen in Nordrhein-Westfalen, an denen die sogenannte „Mocro-Mafia“ aus den Niederlanden beteiligt sein soll. Diese kriminelle Bande, bestehend aus Marokkanern, kontrolliert nach Schätzungen der Polizeibehörden etwa ein Drittel des gesamten europäischen Kokainhandels. Am vergangenen Freitag hatte das Spezialeinsatzkommando (SEK) ein entführtes Paar aus einer Villa in Köln befreit. Die beiden Opfer, Angehörige des El-Zein-Clans, wurden schwer misshandelt und gefoltert.
Justiz vermutet Streit um Kokain- und Cannabisgeschäft
Die Justiz vermutet einen Konflikt zwischen verschiedenen Gruppen der organisierten Kriminalität. Angeblich sollen bei einem Kokain- und Cannabisgeschäft zwischen dem El-Zein-Clan und der „Mocro-Mafia“ Drogen im Wert von etwa neun Millionen Euro verlorengegangen sein. In jüngster Vergangenheit haben Ermittler in Nordrhein-Westfalen verstärkt Konflikte unter kriminellen Banden wahrgenommen. Es gab mehrere Sprengstoffanschläge und gewalttätige Auseinandersetzungen.
Politische Verantwortung und Kritik
Wendt kritisierte auch die Rolle der deutschen Christdemokraten und anderer politischer Akteure scharf. „Dass sich daran auch der Bundesrat mit etlichen CDU-geführten Landesregierungen beteiligt hat, macht es nicht besser“, sagte er. Der Kampf gegen die Drogenkartelle müsse europaweit geführt werden. Doch ausgerechnet Deutschland überlasse es einem Gesundheitsminister und seinen „Kifferlobbyisten“, ein solches für die innere Sicherheit verhängnisvolles Gesetz zu machen.
Fazit und Ausblick
Die Debatte um die Cannabis-Legalisierung in Deutschland ist komplex und vielschichtig. Während Befürworter auf gesundheitliche Vorteile und den Jugendschutz hinweisen, sehen Kritiker wie Rainer Wendt eine erhebliche Gefahr für die innere Sicherheit. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird und ob die Politik auf die zunehmenden Gewalteskalationen reagieren wird.
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