
Große Gold-Lieferungen der Schweiz: Überraschung im Juli
Die Schweiz hat im vergangenen Monat überraschend große Mengen an Gold ins Ausland geliefert. Die Hauptempfänger dieser Lieferungen sorgen für Aufsehen und werfen Fragen zur internationalen Goldnachfrage auf.
Golddrehkreuz Schweiz
Die Eidgenössische Zollverwaltung hat die Schweizer Außenhandelszahlen für den Monat Juli veröffentlicht. Diese Zahlen umfassen auch die Importe und Exporte von Gold, was besonders aufschlussreich ist, da Schweizer Raffinerien bis zu zwei Drittel des weltweit nachgefragten Feingoldes bedienen. Dies gibt uns einen zeitnahen Einblick in die internationale Goldnachfrage und große Goldtransfers.
Gold für China
Die Goldlieferungen nach China sind im vergangenen Monat erneut gesunken und betrugen nur noch 10 Tonnen. Dies stellt einen Rückgang um zwei Tonnen im Vergleich zum Juni dar und bedeutet einen Rückgang um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Monatsdurchschnitt im ersten Halbjahr 2024 lag bei 43 Tonnen, was auf eine rückläufige chinesische Goldnachfrage hinweist.
Größte Goldabnehmer
Indien zeigte im Juli eine deutlich anziehende Nachfrage und erhielt 35 Tonnen Gold aus der Schweiz, so viel wie zuletzt vor fünf Monaten. Auch Großbritannien verzeichnete große Mengen an Goldimporten: Im Juli waren es 24 Tonnen, was die Nachfrage der großen angelsächsischen Handelsplätze wie dem London Bullion Market, ETFs und der COMEX widerspiegelt.
Insgesamt stiegen die Schweizer Gold-Exporte im Juli wertmäßig um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und um 58 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Diese Zahlen unterstreichen die wachsende internationale Nachfrage nach Gold.
Gold-Importe der Schweiz
Die Vereinigten Arabischen Emirate führten im Juli die Rangliste der Goldlieferanten in die Schweiz mit 17 Tonnen an. Auch Deutschland lieferte weiteres Gold in die Schweiz, jedoch mit einer rückläufigen Tendenz. Im vergangenen Monat waren es 5,4 Tonnen, während Deutschland seit Jahresbeginn netto 57 Tonnen Gold in die Schweiz geliefert hat.
Darüber hinaus gelangte erneut gering verarbeitetes Metall, das in der Regel aus der Minenproduktion stammt, in die Schweiz. Besonders hervorzuheben sind hier Peru mit 19 Tonnen und Argentinien mit 10 Tonnen. Insgesamt führte die Schweiz im vergangenen Monat 130 Tonnen Gold im Wert von 5,2 Milliarden CHF ein, was einem Plus von 21 Prozent gegenüber dem Vormonat und einem Minus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Fazit
Die jüngsten Zahlen der Eidgenössischen Zollverwaltung zeigen eine bemerkenswerte Dynamik im internationalen Goldhandel. Während die Nachfrage aus China rückläufig ist, steigt die Nachfrage aus Indien und Großbritannien deutlich an. Diese Trends könnten auf langfristige Verschiebungen auf dem globalen Goldmarkt hinweisen, die es genau zu beobachten gilt.
Für Anleger und Interessierte bleibt es daher wichtig, die Entwicklungen im Goldmarkt genau zu verfolgen und die eigenen Strategien entsprechend anzupassen. Gold bleibt eine stabile und sichere Anlageform, die auch in turbulenten Zeiten ihren Wert behält.
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