
Grevenbroich: Sicherheitslage am Hauptbahnhof weiterhin kritisch
In einer jüngsten Umfrage zur Heimatliebe in Grevenbroich haben die Bürger der Stadt der Polizeipräsenz eine erschreckend schlechte Note gegeben. Besonders am Hauptbahnhof scheint die Situation alarmierend zu sein, wie zahlreiche Rückmeldungen von Bürgern und Geschäftsinhabern belegen.
Desaströse Zustände am Hauptbahnhof
Eine Mitarbeiterin eines Kiosks am Hauptbahnhof, die anonym bleiben möchte, beschreibt die Zustände als desaströs. Sie berichtet von täglichen Reinigungsaktionen, bei denen sie mit mehreren Eimern Wasser den Urin entfernen müsse, der sich über Nacht angesammelt habe. Zudem übernächtige häufig ein obdachloser Mann im Bahnhof, dessen Zustand ebenfalls besorgniserregend sei. „Seit Wochen muss ich morgens erst einmal mit fünf Eimern Wasser den ganzen Urin wegspülen“, sagt sie. Die hygienischen Zustände seien so schlimm, dass sie sich kaum noch sicher fühle.
Polizei und Stadt sehen Fortschritte
Die Polizei hingegen betont, dass sie verstärkte Maßnahmen ergriffen habe, um die Sicherheit am Hauptbahnhof zu erhöhen. Polizeisprecherin Claudia Suthor erläutert, dass gezielte Einsätze und verstärkte Präsenz von Ordnungsdienstkräften (OSD) bereits zu einer Verbesserung der Lage geführt hätten. „Gerade weil wir vermehrt Maßnahmen für eine bessere Sicherheit eingeleitet haben, ist die Kriminalität in Grevenbroich rückläufig“, so Suthor. Dennoch bleibt das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger kritisch.
Subjektives Sicherheitsgefühl vs. polizeiliche Statistik
Die Diskrepanz zwischen dem subjektiven Sicherheitsgefühl der Bürger und den polizeilichen Statistiken bleibt ein zentrales Thema. Während die Polizei auf rückläufige Kriminalitätszahlen verweist, fühlen sich die Bürger weiterhin unsicher. „Das subjektive Sicherheitsgefühl unterscheidet sich häufig von relativen Zahlen, was wir auch nachvollziehen können“, erklärt Suthor. Gewalt und Drogenprobleme am Bahnhof tragen maßgeblich zu diesem Gefühl bei.
Kommunikation und Zusammenarbeit gefordert
Die Stadt Grevenbroich und die Polizei haben bereits Maßnahmen ergriffen, um die Situation zu verbessern. So wurden beispielsweise Streetworker und zusätzliche Polizeikontrollen eingesetzt. Dennoch gibt es Kritik an der mangelnden Kommunikation und Zusammenarbeit, insbesondere mit der Deutschen Bahn. „Es ist nicht mein Job, mich mit Drogenabhängigen und alkoholisierten Menschen auseinanderzusetzen oder den Bahnhof zu putzen“, betont die Kiosk-Mitarbeiterin. Sie fordert eine bessere Zusammenarbeit aller Beteiligten, um den Bahnhof sicherer zu machen.
Fazit
Die Sicherheitslage am Hauptbahnhof in Grevenbroich bleibt ein brisantes Thema. Trotz verstärkter Maßnahmen der Polizei und des Ordnungsdienstes fühlen sich viele Bürger weiterhin unsicher. Es bedarf einer intensiveren Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Stadt, Polizei und Deutscher Bahn, um nachhaltige Verbesserungen zu erzielen. Die Bürger erwarten zurecht, dass ihre Sorgen ernst genommen und effektive Lösungen gefunden werden.
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