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01.04.2025
23:33 Uhr

EU verhängt Milliardenstrafe: Deutsche Autobauer im Visier der Kartellwächter

Ein weiterer Schlag gegen die deutsche Automobilindustrie: Die EU-Kommission hat in einem aufsehenerregenden Fall mehrere Automobilhersteller zu drastischen Strafzahlungen verdonnert. Der Vorwurf wiegt schwer - jahrelange illegale Absprachen beim Recycling von Altfahrzeugen. Besonders bitter: Den größten Brocken der Strafe muss ausgerechnet der deutsche Vorzeigekonzern Volkswagen schultern.

VW trifft es am härtesten

Mit satten 127 Millionen Euro führt der Wolfsburger Konzern die unrühmliche Liste der Strafzahlungen an. Insgesamt müssen die beteiligten Unternehmen und der europäische Automobilverband ACEA 458 Millionen Euro an die EU-Kommission überweisen. Eine Summe, die in Zeiten der ohnehin angespannten Wirtschaftslage besonders schmerzt.

Das Kartell der Autogiganten

Die Liste der Beschuldigten liest sich wie das Who-is-Who der internationalen Automobilbranche: Neben VW wurden auch BMW (25 Millionen Euro), Stellantis (75 Millionen Euro) und Renault (81 Millionen Euro) zu empfindlichen Strafen verurteilt. Auch asiatische Hersteller wie Mazda, Mitsubishi, Honda und Hyundai sowie der US-Konzern Ford sollen an den illegalen Machenschaften beteiligt gewesen sein - wenn auch mit geringeren Strafzahlungen.

15 Jahre systematische Absprachen

Besonders brisant: Die EU-Kommission wirft den Unternehmen vor, sich über anderthalb Jahrzehnte hinweg systematisch beim Recycling von Altfahrzeugen abgesprochen zu haben. Ein Verhalten, das nicht nur gegen EU-Recht verstößt, sondern auch den fairen Wettbewerb massiv behindert. Bereits 2022 wurden die Geschäftsräume der verdächtigten Unternehmen durchsucht - nun folgt die schmerzhafte Quittung.

Mercedes-Benz - Der kluge Kronzeuge

Interessant ist die Rolle von Mercedes-Benz in diesem Skandal. Die Stuttgarter waren zwar ebenfalls in die Absprachen verwickelt, gingen aber als Kronzeuge straffrei aus. Eine geschickte Strategie, die dem Konzern Millionen erspart hat. Die Offenlegung der Kartellbildung durch Mercedes-Benz führte letztlich zur Aufdeckung des gesamten Skandals.

Ein weiterer Sargnagel für den Industriestandort Deutschland?

Diese Entwicklung reiht sich nahtlos ein in die Serie von Rückschlägen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. In Zeiten, in denen die deutsche Automobilindustrie ohnehin mit der überbordenden Bürokratie der EU, überzogenen Klimaauflagen und der erstarkenden Konkurrenz aus Fernost zu kämpfen hat, kommen diese Strafzahlungen zur Unzeit. Die Frage drängt sich auf: Wie lange kann unsere heimische Industrie diesem Druck noch standhalten?

Während Brüssel sich in der Rolle des strengen Kartellwächters gefällt, wandern immer mehr Produktionskapazitäten ins Ausland ab. Ein Teufelskreis, der durch die aktuelle Politik der Ampelregierung noch beschleunigt wird. Statt die heimische Wirtschaft zu stärken, werden unsere Vorzeigeunternehmen mit immer neuen Auflagen und Strafen konfrontiert.

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