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Steuern - Nachrichten & Aktuelle Meldungen im Live Ticker

10.10.2024
20:39 Uhr

Finanzminister Lindner plant massive Neuverschuldung für 2025

Bundesfinanzminister Christian Lindner plant, die Neuverschuldung Deutschlands im Jahr 2025 auf 56,5 Milliarden Euro zu erhöhen, was eine Steigerung um 5,2 Milliarden Euro im Vergleich zu den bisherigen Planungen darstellt. Die Maßnahme wird mit einer schwächeren Konjunktur begründet, die laut Herbstprojektion der Bundesregierung die Wachstumsaussichten deutlich eingetrübt hat. Die zusätzlichen Schulden sollen Mindereinnahmen bei Steuern und Mehrausgaben aufgrund höherer Arbeitslosigkeit abfedern, doch bleibt eine Finanzierungslücke von 12 Milliarden Euro bestehen. Der Bundestag muss die neuen Schulden im Rahmen der Haushaltsberatungen beschließen. Zudem plant Lindner schuldenfinanzierte finanzielle Transaktionen in Höhe von 27,1 Milliarden Euro, darunter eine Eigenkapitalspritze für die Deutsche Bahn, die außerhalb der Schuldenbremse laufen. Die wachsende Staatsverschuldung wird als ernstzunehmendes Problem angesehen, das die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands langfristig gefährden könnte.
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10.10.2024
20:17 Uhr

Bundeshaushalt in der Kritik: Verstößt Deutschland gegen EU-Schuldenregeln?

Der geplante Haushalt der Bundesregierung könnte gegen die strengen Schuldenregeln der EU verstoßen, was für erhebliche Unruhe in politischen Kreisen sorgt. Thiess Büttner, Vorsitzender des unabhängigen Beirats des Stabilitätsrats, äußerte Bedenken, dass die Einhaltung der Schuldenbremse künftig nicht mehr gewährleistet sei. Finanzminister Christian Lindner sagte kurzfristig ein Treffen mit seinen Amtskollegen aus den Bundesländern ab, was auf heftige Kritik stieß. Nordrhein-Westfalens Finanzminister Marcus Optendrenk zeigte sich irritiert und betonte die Schwierigkeit der politischen Abstimmung mit der Ampel. Die Schuldenbremse, die 2009 im Grundgesetz verankert wurde, ist ein zentrales Instrument zur Sicherstellung der Haushaltsdisziplin. Die Situation könnte weitreichende politische Konsequenzen haben und das Vertrauen in die deutsche Finanzpolitik erschüttern.
10.10.2024
12:28 Uhr

Luxus-Asylunterkunft am Starnberger See: Verschwendung von Steuergeldern?

In Bayern sorgt eine geplante Luxus-Asylunterkunft in der Gemeinde Seeshaupt am Starnberger See für Aufsehen und Empörung. Auf einem sechs Millionen Euro teuren Grundstück sollen knapp 100 Asylbewerber untergebracht werden, während Einheimische Schwierigkeiten haben, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Unterkunft soll nachhaltig in Vollholzbauweise mit Photovoltaikanlage und Wärmepumpentechnik errichtet werden. Bürgermeister Fritz Egold (CSU) und andere lokale Politiker äußern sich kritisch und versuchen, das Projekt zu verhindern. Viele Bürger sehen darin eine Verschwendung von Steuergeldern und einen Spott gegenüber den Einwohnern. Ende Oktober sind Bürgerversammlungen geplant, bei denen die Bürger Fragen zum Projekt stellen können.
10.10.2024
11:33 Uhr

Alarmierende Deindustrialisierung: BMW-Absatz bricht dramatisch ein

Die deutsche Automobilindustrie steht vor einer existenziellen Krise, da BMW im dritten Quartal einen massiven Absatzeinbruch verzeichnete, besonders auf dem chinesischen Markt. Ursachen sind unter anderem die wachsende chinesische Konkurrenz und hohe Produktionskosten in Deutschland. Auch Volkswagen kämpft mit erheblichen Problemen und plant drastische Sparmaßnahmen, einschließlich betriebsbedingter Kündigungen und Werksschließungen. Die Zukunft der deutschen Wirtschaft ist unsicher, da die Deindustrialisierung voranschreitet und politische Fehlentscheidungen die Lage verschärfen. Es besteht dringender Handlungsbedarf seitens der Politik, um die heimische Industrie zu unterstützen und die deutsche Wirtschaft zu stärken. Andernfalls droht ein massiver Verlust an Arbeitsplätzen und wirtschaftlicher Stärke.
10.10.2024
09:27 Uhr

Kommunale Arbeitgeber kritisieren überzogene Tarifforderungen der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst

Die bevorstehende Tarifrunde im öffentlichen Dienst sorgt für hitzige Debatten. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) kritisiert die Forderungen der Gewerkschaften Verdi und Deutscher Beamtenbund, die eine Gehaltserhöhung um acht Prozent, mindestens jedoch 350 Euro monatlich, sowie drei zusätzliche freie Tage verlangen. VKA-Präsidentin Karin Welge warnt vor Zusatzkosten von 14,9 Milliarden Euro und einer Gefährdung der Handlungsfähigkeit der Kommunen. Die Gewerkschaften argumentieren, dass die Erhöhung notwendig sei, um die Kaufkraft und Binnennachfrage zu sichern und im Wettbewerb um Arbeitskräfte mithalten zu können. Welge betont, dass der öffentliche Dienst bereits gut aufgestellt sei, und fordert mehr Anreize für Führungspositionen. Spannende Verhandlungen in Potsdam werden erwartet, um eine faire Einigung zu erzielen, die sowohl den Anforderungen der Gewerkschaften als auch den finanziellen Möglichkeiten der Kommunen gerecht wird.
10.10.2024
07:19 Uhr

CDU plant umfassendes Steuerkonzept: Merz will mit Entlastungen punkten

Die CDU unter Friedrich Merz bereitet ein ausgearbeitetes Steuerkonzept vor, das Merz als Kanzlerkandidat in den Wahlkampf führen soll. Merz, der als Finanzfachmann gilt, möchte Fehler aus der Vergangenheit vermeiden und ein umfassenderes und realistischeres Konzept präsentieren. Details des Steuerkonzepts bleiben vorerst geheim, aber es ist bekannt, dass Entlastungen für Unternehmen und Arbeitnehmer sowie familienfreundliche Maßnahmen geplant sind. Merz spricht sich gegen Steuererhöhungen auf Kapitalerträge aus und plant eine rechtsformneutrale Besteuerung von 25 Prozent auf ausgeschüttete Gewinne. Aufgrund der prekären Haushaltslage könnten die geplanten Schritte zu einer Steuerreform in Etappen verwirklicht werden. Die CDU will die Verteuerung von Energie, Wärme und Mobilität durch die CO₂-Bepreisung nicht antasten, sondern die Resilienz von Bürgern und Wirtschaft stärken.
10.10.2024
06:52 Uhr

Prüfer decken massive Regelverstöße bei EU-Haushaltsausgaben auf

Die jüngsten Erkenntnisse des EU-Rechnungshofs decken eine alarmierende Fehlerquote von 5,6 Prozent bei den Ausgaben des EU-Haushalts im Jahr 2023 auf, ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren. Der Präsident des Rechnungshofs, Tony Murphy, fordert dringend bessere Aufsichtsmechanismen auf EU- und Mitgliedstaatenebene, um das öffentliche Vertrauen nicht weiter zu gefährden. Besonders betroffen sind die Kohäsionsausgaben, die wirtschaftlich schwächeren Regionen helfen sollen. Die Fehlerquote sollte jedoch nicht als Maß für Betrug oder Verschwendung verstanden werden, sondern als Schätzung der nicht regelkonformen Ausgaben. Zusätzlich warnen die Prüfer vor weiteren Risiken für den EU-Haushalt durch hohe Verschuldung, den Ukraine-Krieg und hohe Inflation, die bis Ende 2025 zu einem Kaufkraftverlust von knapp 13 Prozent führen könnten. Die verdoppelte Finanzhilfe für die Ukraine und zusätzliche Darlehen erhöhen das finanzielle Risiko weiter.
10.10.2024
06:47 Uhr

Steuerverschwendung in Deutschland: 600.000 Euro für einen Beamten, der gar nicht arbeitet

Im 52. Schwarzbuch der öffentlichen Verschwendung deckt der Bund der Steuerzahler e.V. zahlreiche Fälle von Fehlausgaben auf, insbesondere die ineffiziente und kostspielige Bürokratie. Ein kurioser Fall ist ein Kochbuch gegen Lebensmittelverschwendung in Berlin, das über 11.000 Euro für 1000 Exemplare kostete. Die Bürokratie verursachte allein 2022/23 Kosten von 23,7 Milliarden Euro, eine Verachtfachung im Vergleich zur Vorperiode. Zudem stieg die Zahl der Landesbeschäftigten in Berlin seit 2016 um 46 Prozent, was vom BdSt scharf kritisiert wird. Neben der Bürokratie dokumentiert das Schwarzbuch auch 100 konkrete Fälle von Steuerverschwendung, wie das 29-Euro-Ticket und das Kunstwerk „Knotenpunkt“. Ein besonders gravierender Fall betrifft einen Beamten in Rheinland-Pfalz, der fünf Jahre im Homeoffice ohne Aufträge verbrachte und 600.000 Euro kostete.
10.10.2024
06:06 Uhr

Rekord-Fehlerquote bei EU-Ausgaben: Schlamperei und Trickserei aufgedeckt

Die jüngste Prüfung des EU-Rechnungshofs zeigt eine alarmierende Fehlerquote von 5,6 Prozent bei den EU-Ausgaben im Jahr 2023, deutlich höher als die 4,2 Prozent im Vorjahr. Besonders gravierend sind die Fehler bei der Vergabe von regionalen Fördergeldern und Corona-Hilfen, die oft nicht den Vorgaben entsprachen und ineffizient genutzt wurden. Der Bericht warnt vor steigenden finanziellen Risiken durch Rekordschulden und zusätzliche Belastungen durch Ukraine-Hilfen, die den EU-Haushalt destabilisieren könnten. Der Präsident des EU-Rechnungshofs, Tony Murphy, betont, dass die hohe Fehlerquote das Vertrauen der Öffentlichkeit in die EU-Institutionen gefährdet. Es wird dringend gefordert, strengere Kontrollen einzuführen und die Mitgliedstaaten in die Pflicht zu nehmen, um die Transparenz und Effizienz bei der Vergabe von Fördergeldern zu erhöhen. Der Bericht ist ein Weckruf für die EU-Institutionen und Mitgliedstaaten, ihre Verantwortung ernst zu nehmen und Schlamperei sowie Trickserei zu beenden.
09.10.2024
20:12 Uhr

Whistleblower enthüllt: Remdesivir führte zu 601 Todesfällen bei Militärangehörigen

Ein Whistleblower aus dem Militär hat Dokumente veröffentlicht, die belegen, dass das Medikament Remdesivir zur Behandlung von COVID-19 bei Militärangehörigen zu 601 Todesfällen führte. Diese Enthüllungen belasten das Verteidigungsministerium und die FDA, da das Medikament vor seiner offiziellen Zulassung durch die FDA großzügig verabreicht wurde. Es wird kritisiert, dass viele klinische Studien nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurden und es an informierter Einwilligung mangelte. Zwischen März 2020 und März 2024 starben 941 Militärangehörige, von denen 63,9 % Remdesivir erhalten hatten, mit einem Höhepunkt der Todesfälle zwischen November 2020 und Juli 2021. Die Rolle der Pharmaindustrie und mangelnde Transparenz werden ebenfalls hinterfragt, wobei Gilead Sciences seine Lobbyarbeit erheblich verstärkte. Die neuen Dokumente bestätigen frühere Beschwerden über Remdesivir und werfen Fragen zur Transparenz und Aufsicht auf.
09.10.2024
20:11 Uhr

Scholz in der Kritik: Staatsförderung für Anti-Abschiebe-Ratgeber weiterhin aktiv

Bundeskanzler Olaf Scholz stellte sich in der Sendung "RTL Direkt Spezial" den Fragen von Moderatorin Pinar Atalay und drei Gästen, darunter Michael Kyrath, der Vater der ermordeten Ann-Marie. Kyrath kritisierte Scholz scharf für die staatliche Förderung der Plattform "Handbook Germany", die Migranten Tipps gibt, wie sie Abschiebungen verhindern können. Scholz behauptete, die Förderung sei eingestellt, doch Recherchen von Apollo News widerlegten dies und bestätigten die Fortsetzung der Förderung bis 2025. Die Plattform gibt Migranten detaillierte Anweisungen, wie sie Abschiebungen entgehen können, was für Kyrath und andere Hinterbliebene migrantischer Gewalt ein Schlag ins Gesicht ist. Scholz betonte, dass Deutschland ein Rechtsstaat sei, distanzierte sich jedoch von der Förderung solcher Tipps. Die Diskrepanz zwischen Scholz' Aussagen und den tatsächlichen Handlungen der Regierung wirft ein düsteres Licht auf die aktuelle Politik.
09.10.2024
20:06 Uhr

Gefangen in der Rezession - was kann Deutschland tun?

Die deutsche Wirtschaft steht vor einer ernsten Herausforderung: Die Bundesregierung hat für das Jahr 2024 eine Abnahme der Wirtschaftsleistung prognostiziert. Die Prognosen der Bundesregierung haben sich als zu optimistisch erwiesen, was zu gravierenden Konsequenzen geführt hat. Die Gründe für die aktuelle Rezession sind vielfältig und beinhalten sowohl globale Faktoren wie Handelskonflikte als auch interne Probleme wie hohe Steuerlast und Bürokratie. Die Bundesregierung hat Maßnahmen wie Konjunkturpakete und Steuererleichterungen angekündigt, doch bleibt fraglich, ob diese ausreichen. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit gewinnen Edelmetalle wie Gold und Silber an Bedeutung als sichere Häfen. Deutschland muss notwendige Reformen angehen, um die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen.
09.10.2024
16:22 Uhr

Neues Bürokratiepaket der Bundesregierung: Weniger Briefe und digitale Zutatenlisten

Das Bundeskabinett hat ein Maßnahmenpaket zur Reduzierung der Bürokratie beschlossen, das Erleichterungen für Steuerberater, Änderungen bei der Zulassung von E-Rollern und Mofas sowie Neuerungen im Import- und Exportbereich umfasst. Steuerberater sollen künftig Rechnungen digital abwickeln können, was Einsparungen von rund 400 Millionen Euro pro Jahr ermöglichen soll. Unternehmen im Außenhandel profitieren von höheren Meldeschwellen im Kapital- und Zahlungsverkehr, was weitere 14 Millionen Euro an Einsparungen bringen soll. Im Lebensmittelrecht dürfen Geschäfte und Restaurants Informationen über Zutaten digital bereitstellen, was sechs Millionen Euro jährlich sparen soll. Die geplanten Änderungen bei der Zulassung von E-Scootern und Mofas sind umstritten, da sie ohne Zulassungsverfahren mit dauerhaften Kennzeichen versehen werden sollen, was der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft kritisiert. Zusätzlich sollen die Aufbewahrungsfristen von Buchungsbelegen verkürzt und die Hotelmeldepflicht für deutsche Gäste abgeschafft werden, insgesamt soll die Wirtschaft um 3,5 Milliarden Euro pro Jahr entlastet werden.
09.10.2024
11:52 Uhr

Steuerzahlerbund kritisiert Verschwendung öffentlicher Gelder durch Bürokratie

Der Bund der Steuerzahler hat in seinem neuen Schwarzbuch 2024/25 die massive Verschwendung öffentlicher Gelder durch überbordende Bürokratie angeprangert. Jahr für Jahr versickern Milliarden Euro durch wuchernde Bürokratie, die oft fragwürdigen Nutzen bringt oder wirtschaftlichen Schaden verursacht. Ein Beispiel ist der Abriss eines Sprungturms in Biedenkopf, weil das Becken darunter fünf Zentimeter zu flach ist, obwohl jahrzehntelang kein Unfall passiert ist. Vereinspräsident Reiner Holznagel fordert die Politik auf, mehr Mut zu haben, Unsinniges zu streichen und Strukturen zu verändern, da die „One-in-One-Out“-Regel seit 2015 nicht ausreicht. Der Bund der Steuerzahler fordert eine „One-in-Two-Out“-Regel, um die Bürokratie zu reduzieren. Neben dem Schwerpunkt Bürokratie beleuchtet das Schwarzbuch auch andere Bereiche, in denen öffentliche Gelder verschwendet werden, wie bei Brücken, Straßen und Verkehr.
09.10.2024
09:41 Uhr

Bundesrechnungshof kritisiert Wissing: Steuerung der Deutschen Bahn ein „Totalversagen“

Der Bundesrechnungshof hat die Steuerung der Deutschen Bahn durch das Bundesverkehrsministerium scharf kritisiert und die Bahnpolitik von Verkehrsminister Volker Wissing als gescheitert bezeichnet. Auch die Gründung des Tochterunternehmens InfraGO konnte das Problem nicht lösen, was die CSU als „Totalversagen“ bezeichnet. In einem Schreiben an den Haushaltsausschuss des Bundestags wird bemängelt, dass die Trennung der Interessen des Konzerns von den allgemeinen Interessen des Bundes nicht gelungen sei und die Steuerungsgruppe im Ministerium nicht die nötige „Wirkkraft“ erreicht habe. Die Gründung von InfraGO scheiterte ebenfalls, sodass der Bundesrechnungshof einen „unmittelbaren und weitreichenden Einfluss“ der Bundesregierung empfiehlt. CSU-Politiker Ulrich Lange kritisiert die Maßnahmen als gescheitert und fordert eine vollständige Trennung von Infrastruktur und Verkehr. Die Deutsche Bahn schreibt rote Zahlen und plant Stellenstreichungen sowie steigende Ticketpreise, während die Bundesregierung unter Druck steht, die Empfehlungen des Bundesrechnungshofs umzusetzen.
09.10.2024
06:34 Uhr

Kanadas Orwell'scher Neusprech: Klimawandel soll an Inflation schuld sein

Die liberale kanadische Regierung unter Premierminister Justin Trudeau testet Begriffe wie "Klimaflation" und "Hitzeflation", um steigende Lebenshaltungskosten mit dem Klimawandel zu verknüpfen. Das Privy Council Office führte eine Fokusgruppe durch, um die öffentliche Meinung zu diesen Neologismen zu testen, wobei die Begriffe jedoch auf wenig Gegenliebe stießen. Kritiker sehen darin einen Versuch, die Verantwortung für wirtschaftliche Missstände auf den Klimawandel abzuwälzen. Ökonomen betonen, dass Inflation primär ein monetäres Phänomen ist, das durch eine übermäßige Ausweitung der Geldmenge entsteht. Die Opposition kritisiert den Vorstoß als Ablenkungsmanöver von verfehlter Wirtschaftspolitik. Es bleibt abzuwarten, ob die Regierung angesichts der öffentlichen Ablehnung an diesen Begriffen festhält.
09.10.2024
06:26 Uhr

Rechnungshof kritisiert Verkehrsminister Wissing: Mangelnder Einfluss auf Deutsche Bahn

Der Bundesrechnungshof hat Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) scharf kritisiert, da er keinen ausreichenden Einfluss auf die Deutsche Bahn ausübt. Ein Gutachten bemängelt, dass Wissing und sein Ministerium es nicht schaffen, die Interessen des Bundes gegenüber der Deutschen Bahn AG durchzusetzen. Die von Wissing ins Leben gerufene „Steuerungsgruppe Transformation DB AG“ konnte keine nennenswerte Verbesserung der Kontrolle über den Konzern bewirken. Das Ministerium habe den Widerstand der Bahn gegen notwendige Umbauten hingenommen, kritisieren die Rechnungsprüfer. Währenddessen wächst der Widerstand gegen die ab 2026 geplante Erhöhung der Nutzungsgebühren für Bahnschienen, was den Nahverkehr schwächen könnte. Die geplante Erhöhung der Trassenpreise ist Thema der Verkehrsministerkonferenz in Duisburg.
09.10.2024
06:09 Uhr

Beitragssprung bei Krankenkassen: Droht den Versicherten eine Zusatzbelastung?

Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland stehen vor einer finanziellen Herausforderung, die sich in den kommenden Jahren deutlich auf die Beiträge der Versicherten auswirken könnte. Laut einem aktuellen Medienbericht sollen die Zusatzbeiträge im Jahr 2025 signifikant ansteigen. Der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, äußerte sich besorgt über die ungebremste Ausgabensteigerung und das Fehlen politischer Gegenmaßnahmen. Auch andere Krankenkassen-Chefs teilen diese Einschätzung und halten eine Erhöhung um bis zu einem Prozentpunkt für notwendig. Im Gesundheitsministerium scheint man sich bereits darauf einzustellen, dass die bisher prognostizierten 0,6 Prozentpunkte nicht ausreichen könnten. Angesichts der schwierigen finanziellen Lage fordert Baas höhere Steuerzuschüsse und höhere Beiträge für Bürgergeldempfänger.
09.10.2024
06:07 Uhr

Insolvenzen im Gastgewerbe auf Zehnjahreshoch: Deutschlands Branche in Not

Die wirtschaftliche Lage des deutschen Gastgewerbes hat einen kritischen Punkt erreicht, mit Insolvenzen auf einem Zehnjahreshoch. Die Branche kämpft mit Personalmangel, sinkenden Umsätzen und steigenden Preisen, verschärft durch die Coronapandemie. Viele Fachkräfte haben die Branche verlassen, was zu einem erheblichen Personalmangel und dem Einsatz ungelernter Mitarbeiter führt. Dies wirkt sich negativ auf die Qualität der Dienstleistungen aus. Die wirtschaftliche Lage ist düster, mit Kunden, die bei gastronomischen Angeboten sparen, und einem Rückgang der Umsätze und Gewinne. Steigende Kosten für Lebensmittel, Getränke und Personal sowie eine Mehrwertsteuererhöhung belasten die Branche zusätzlich, und innovative Lösungen wie der Einsatz von Robotern werden diskutiert.
09.10.2024
06:03 Uhr

Historischer Beitragssprung bei Krankenkassen: Lauterbach steht in der Kritik

Die finanzielle Lage der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) in Deutschland verschärft sich dramatisch, und im Wahljahr 2025 könnte ein historischer Beitragssprung erfolgen, falls keine politischen Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Jens Baas, Chef der Techniker Krankenkasse, warnt vor einem deutlichen Anstieg des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes um 0,7 Prozentpunkte. Die Ausgaben der GKV steigen ungebremst, während die Einnahmen stagnieren. Auch die gesetzliche Pflegeversicherung steht vor einer möglichen Zahlungsunfähigkeit im Februar 2025. Ursachen der Krise sind unter anderem die jüngste Pflegereform, höhere Löhne für Pflegekräfte und eine höhere Anzahl an Pflegebedürftigen. Die Politik muss dringend handeln, um die finanzielle Stabilität der Kranken- und Pflegeversicherung zu gewährleisten.
08.10.2024
13:24 Uhr

Prämien für Langzeitarbeitslose: Ifo-Chef Fuest sieht Potenzial für 100.000 Jobs

Die Bundesregierung erwägt eine Prämie von 1000 Euro für Langzeitarbeitslose, um diese wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Unterstützung kommt vom Ifo-Chef Clemens Fuest, der in dieser Maßnahme Potenzial für bis zu 100.000 neue Arbeitsplätze sieht. Fuest betont, dass eine solche Anschubfinanzierung eine kostengünstige Methode sei, um Arbeitsanreize zu verbessern und dass es effektiver sei, als das Bürgergeldniveau zu senken oder die Anrechnung eigener Einkünfte zu reduzieren. Er warnt jedoch vor zusätzlicher Bürokratie und schlägt vor, die Anrechnungsregeln im bestehenden Bürgergeldsystem vorübergehend zu ändern. Langfristig könnte dies den Staatshaushalt entlasten, da die Menschen wieder in die Sozialkassen einzahlen und weniger Sozialleistungen benötigen würden. Insgesamt zeigt die Diskussion, dass es in Deutschland erheblichen Reformbedarf gibt, um die Arbeitsanreize zu verbessern, ohne die sozialen Sicherungssysteme zu belasten.
08.10.2024
10:15 Uhr

EU-Kommission erklärt sich zum "Souverän" der Kapitalmärkte

Am 7. Oktober 2024 hat die EU-Kommission die Einführung von "EU-Bonds und EU-Bills" angekündigt, was sie als souveränen Akteur auf den Kapitalmärkten positioniert. Diese Maßnahme beinhaltet die Einführung einer EU-Repo-Fazilität, die über das Handelssystem Eurex Repo und Eurex Clearing abgewickelt wird. Interessanterweise erfolgt die Abwicklung über die Deutsche Bundesbank und ihre Tochtergesellschaft Clearstream, um rechtliche und operative Hürden zu umgehen. Die EU-Kommission kann nun unabhängig von nationalen Haushalten Gelder beschaffen, was zu einer Umverteilung der finanziellen Macht innerhalb der EU führen könnte. Es bleibt unklar, wie die Rückzahlungen und Zinszahlungen dieser Finanzinstrumente gewährleistet werden sollen, wobei direkte EU-Steuern eine mögliche Lösung darstellen könnten. Diese Entwicklung könnte langfristig zu einer stärkeren Zentralisierung und möglichen Föderalisierung der EU führen.
08.10.2024
09:34 Uhr

Würth Elektronik schließt Standort Schopfheim: 300 Arbeitsplätze betroffen

Würth Elektronik hat angekündigt, seinen Produktionsstandort in Schopfheim im Sommer 2025 zu schließen, was 300 Arbeitsplätze betrifft. Die Entscheidung resultiert aus der Krise in der europäischen Leiterplattenindustrie und dem enormen Wettbewerbsdruck durch Anbieter aus China. Die Verlagerung der Produktion nach Niedriglohnländer hat zu einem dramatischen Einbruch der Aufträge geführt. Hohe Energie- und Personalkosten in Deutschland belasten zusätzlich, und viele Kunden können die höheren Preise nicht zahlen. Der Würth-Konzern plant, die verbleibenden Standorte in Niedernhall und Rot am See zu stärken, wo etwa 700 Arbeitsplätze nicht gefährdet sind. Die Schließung wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen deutscher Unternehmen in einem globalisierten Markt und die Notwendigkeit politischer Reformen.
08.10.2024
06:23 Uhr

Illegaler Zigarettenhandel in Deutschland: Ein wachsendes Problem

Der Schwarzmarkt für Zigaretten in Deutschland ist ein gravierendes Problem, wie eine aktuelle KPMG-Studie im Auftrag von Philip Morris International zeigt. Im Jahr 2023 wurden etwa 1,6 Milliarden Zigaretten illegal verkauft, was zu Steuerausfällen von rund 368 Millionen Euro führte. Die Untersuchung basiert auf der Analyse von Müllsäcken und weggeworfenen Zigarettenpackungen und zeigt, dass sowohl der Import als auch die Produktion illegaler Zigaretten innerhalb Deutschlands zunehmen. Ein Beispiel ist eine Zigarettenfabrik in Iserlohn, die 2022 ausgehoben wurde. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern wie Frankreich und Großbritannien ist der Schwarzmarkt in Deutschland zwar kleiner, aber dennoch bedeutend. Die Studie betont die Notwendigkeit strikterer Kontrollen, besserer Ausstattung des Zolls und verstärkter internationaler Kooperation, um dem illegalen Zigarettenhandel effektiv entgegenzuwirken.
08.10.2024
06:21 Uhr

EU-Kommission plant weitere Entmachtung der Nationalstaaten

Die Europäische Union plant eine tiefgreifende Reform ihrer Haushaltsstruktur, um mehr Kontrolle über die Verwendung von EU-Geldern durch die Mitgliedstaaten zu erlangen. Die neue EU-Kommission unter Ursula von der Leyen will die Auszahlung von EU-Geldern an die Erfüllung spezifischer nationaler Pläne knüpfen, die im Einklang mit EU-Verordnungen stehen müssen. Kritiker warnen, dass dies die Macht der EU-Kommission stärken und die Souveränität der Nationalstaaten weiter einschränken könnte. Die Reform sieht vor, dass es künftig nur noch vier Hauptbudgetposten geben soll, was als Vereinfachung dargestellt wird, aber von Kritikern als Machtkonzentration betrachtet wird. Die EU-Kommission argumentiert, dass die Reform den bürokratischen Aufwand reduzieren würde, doch der Europäische Rechnungshof warnt vor Risiken wie Fehlallokationen und ineffizientem Mitteleinsatz. Es bleibt abzuwarten, wie die Mitgliedstaaten auf diese Pläne reagieren und welche langfristigen Auswirkungen sie auf die europäische Integration haben werden.
08.10.2024
06:12 Uhr

Autoindustrie in der Krise: Umsatz und Beschäftigung sinken weiter

Die deutsche Autoindustrie kämpft weiterhin mit Umsatz- und Beschäftigungsrückgängen. Im ersten Halbjahr 2024 sank der Umsatz um 4,7 Prozent auf 269,5 Milliarden Euro, besonders betroffen sind die Bereiche Karosserien und Kraftwagenmotoren. Trotz dieser Rückschläge bleibt die Branche die umsatzstärkste in Deutschland und erzielt 70 Prozent ihrer Einnahmen durch Exporte. Allerdings sank der Anteil reiner Elektrofahrzeuge um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Beschäftigtenzahl ging um 0,8 Prozent auf etwa 773.000 zurück, was auf politische Rahmenbedingungen zurückgeführt wird. Die Zukunft der deutschen Autoindustrie bleibt ungewiss, da sie sich an neue politische und wirtschaftliche Gegebenheiten anpassen muss.
08.10.2024
06:10 Uhr

Thyssenkrupp zweifelt am „grünen Umbau“ – NRW droht mit Rückzahlung der Fördermilliarden

Das Vorzeigeprojekt für grünen Stahl von Thyssenkrupp Steel steht auf der Kippe, und damit auch die von Bund und Land zugesagten zwei Milliarden Euro Fördergeld. NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur fordert im Falle eines Stopps des „grünen Umbaus“ die Rückzahlung der staatlichen Fördermilliarden. Thyssenkrupp prüft derzeit vier Szenarien, darunter ein vollständiger Stopp der Wasserstoff-Pläne. Ein Ende des Projekts wäre ein herber Rückschlag für den von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck vorangetriebenen Wasserstoffhochlauf in Deutschland. Neubaur betonte die Bedeutung der grünen Anlage für den Erhalt des Stahlstandortes NRW und forderte die Einbeziehung der Arbeitnehmer. Ungeplante Mehrkosten und wirtschaftliche Unsicherheiten stellen eine erhebliche Hürde für die grüne Transformation dar.
08.10.2024
06:09 Uhr

Deutschland: Produktionsland für den Tabak-Schwarzmarkt

Der Tabak-Schwarzmarkt in Deutschland wächst unaufhaltsam, wie eine KPMG-Studie im Auftrag von Philip Morris International zeigt. 2023 wurden schätzungsweise 1,6 Milliarden Zigaretten illegal verkauft, was zu Steuerausfällen von rund 368 Millionen Euro führte. Illegale Produktionsstätten existieren auch in Deutschland, wie eine entdeckte Fabrik in Iserlohn belegt. Der illegale Handel ist in anderen europäischen Ländern wie Frankreich und Großbritannien noch gravierender. Höhere Steuern und Preise in diesen Ländern erhöhen die Nachfrage nach Schwarzmarktprodukten. Experte Tammo Körner fordert striktere Kontrollen und eine bessere Ausstattung des Zolls, um den illegalen Handel einzudämmen.
07.10.2024
21:10 Uhr

Österreichische Nationalbank warnt vor verfrühten Leitzinssenkungen

Die Österreichische Nationalbank warnt vor verfrühten Leitzinssenkungen, da die Inflation noch nicht besiegt sei. Robert Holzmann, Chef der OeNB, äußerte sich kritisch zu weiteren Zinssenkungen durch die EZB und betonte, dass die Inflation auf dem richtigen Weg, aber noch nicht überwunden sei. Holzmann schlug auch vor, die Mindestreservepflicht für Banken radikal zu erhöhen, um ungerechtfertigte Subventionen zu vermeiden. Zudem sprach er sich für die Einführung eines digitalen Euro aus, um die Abhängigkeit von privaten Geldanbietern und anderen Staaten zu verringern. Holzmann betonte die Notwendigkeit eines eigenständigen europäischen Zahlungssystems, um die Abhängigkeit von den USA im Zahlungsverkehr zu reduzieren. Die Aussagen von Holzmann verdeutlichen die komplexen Herausforderungen, vor denen die EZB und europäische Notenbanken stehen.
07.10.2024
10:54 Uhr

Wirtschaftsweise schlagen 2000 Euro Startkapital für jedes Kind vor

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung schlägt vor, dass der Staat allen Kindern und Jugendlichen in Deutschland ein Startkapital von 2000 Euro zur Verfügung stellt, um sie frühzeitig an Geldanlage und Altersvorsorge heranzuführen. Kinder sollen ab dem sechsten Lebensjahr monatlich Fondsanteile im Wert von zehn Euro erhalten, die bis zum 18. Geburtstag angespart werden und dann ohne Zweckbindung ausgezahlt werden. Anspruchsberechtigt sind alle Kinder, die bis zum 1. September des jeweiligen Jahres sechs Jahre alt werden und Kindergeld beziehen. Die Einführung ist für den Einschuljahrgang 2025 geplant und würde im ersten Jahr etwa 91 Millionen Euro kosten, mit steigenden Ausgaben bis 2037. Der Rat sieht Israel als Vorbild und betont die Notwendigkeit von Reformen der Altersvorsorge und besserer finanzieller Bildung. Trotz der angespannten Haushaltslage hält der Rat den Vorschlag für umsetzbar, jedoch bleibt abzuwarten, ob die Bundesregierung ihn aufgreifen wird.
07.10.2024
10:19 Uhr

Nur so lässt sich die Wirtschaft retten: Energie muss billiger werden!

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland und Europa ist besorgniserregend, da Industrieunternehmen ihre Produktion ins Ausland verlagern oder schließen und kleine Betriebe unter hohen Kosten zusammenbrechen. Hohe Energiekosten verschärfen die Situation, da niedrige Energiekosten für einen rohstoffarmen Kontinent wie Europa essenziell sind. Niedrigere Energiekosten könnten die Wirtschaft direkt beleben, da Unternehmen und Bürger gleichermaßen profitieren würden. Konkrete Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten umfassen die Abschaffung unsinniger CO2-Abgaben und die Reduzierung der Energiesteuern. Die aktuelle Energiepolitik führt zu einer Deindustrialisierung und schwächt die Kaufkraft der Bürger, weshalb die deutsche Bundesregierung handeln und die Energiepreise senken muss. Eine stabile und günstige Energieversorgung ist der Schlüssel zur Sicherung des Wohlstands und der wirtschaftlichen Zukunft Deutschlands und Europas.
07.10.2024
09:11 Uhr

Kontroverse um geplante Prämie für Bürgergeldempfänger: Ampel-Regierung unter Beschuss

Die Ampel-Koalition plant ab dem 1. Januar 2025 eine Prämie von 1000 Euro für Bürgergeldempfänger, die ein Jahr lang in einem regulären Job arbeiten, was zu hitzigen Debatten führt. Kritiker wie der CSU-Generalsekretär Martin Huber bezeichnen die Prämie als „blanken Hohn“ gegenüber langjährig Arbeitenden. Auch innerhalb der Koalition gibt es Widerstand, etwa vom Grünen-Sozialpolitiker Frank Bsirske. FDP-Haushaltspolitiker wie Frank Schäffler fordern die Ablehnung der Prämie im Bundestag, um steigende Staatsausgaben zu vermeiden. Die Diskussion zeigt die tiefe Spaltung der Gesellschaft, wobei einige die Prämie als Anreiz für Arbeit sehen, während andere sie als Beleidigung empfinden. Diese Kontroverse könnte die politische Lage in Deutschland weiter verschärfen.
07.10.2024
08:42 Uhr

Grundsteuerreform: Eigentümerverband warnt vor massiven Mehrbelastungen

Die Grundsteuerreform sorgt für erhebliche Aufregung unter Immobilienbesitzern in Deutschland. Der Eigentümerverband Haus & Grund kritisiert die Neuregelung scharf und spricht von „Staatsversagen“. Präsident Kai Warnecke warnt vor erheblichen Mehrbelastungen, die sich auf über 1.000 Euro pro Jahr belaufen könnten. Die Reform, die aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts notwendig wurde, lässt etwa 90 Prozent der Eigentümer im Unklaren über ihre zukünftige Belastung. In Berlin wurde der Hebesatz gesenkt, um gravierenden Steigerungen entgegenzuwirken, während der Deutsche Städte- und Gemeindebund ebenfalls vor erheblichen Mehrbelastungen warnt. Die FDP fordert die Bundesländer auf, von der Öffnungsklausel Gebrauch zu machen und eine alternative Lösung zu suchen, um Mehrbelastungen zu verhindern.
07.10.2024
08:33 Uhr

Elterngeld-Kahlschlag durch Steuerklassen-Gesetz? Fachleute sehen Kürzungen voraus

Die geplante Reform der Steuerklassen durch Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) sorgt für erhebliche Unruhe unter Familien und Experten. Laut dem Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine könnte das neue Gesetz zu empfindlichen Kürzungen beim Elterngeld führen. Besonders betroffen wären Familien, die bislang von den Steuerklassen III und V profitiert haben. Die Bundesregierung hatte Ende Juli beschlossen, die Steuerklassen III und V für Verheiratete abzuschaffen und durch eine einheitliche Steuerklasse IV zu ersetzen. Experten warnen vor erheblichen finanziellen Nachteilen für Familien, insbesondere in der sensiblen Phase der Familienplanung. Weitere diskutierte Maßnahmen wie der Übergang vom Ehegattensplitting zu einem Familiensplitting könnten die finanzielle Belastung von Familien zusätzlich erhöhen.
07.10.2024
08:27 Uhr

Kriminelle profitieren stark von steigender Gewaltkriminalität in Schweden

Die wirtschaftskriminellen Aktivitäten in Schweden haben stark zugenommen und Kriminelle verdienen jährlich zwischen 100 und 150 Milliarden SEK. Ein neuer Polizeibericht zeigt, dass diese Kriminalwirtschaft einen erheblichen Tribut von der Gesellschaft fordert und dieses Geld das Kindergeld für alle schwedischen Familien verdreifachen könnte. Kriminelle Migrantenbanden breiten sich weiter aus und sind mit dem Anstieg von Morden, Schießereien und Explosionen verbunden. Betrug ist die größte Einkommensquelle für diese Banden, und letztes Jahr wurden etwa 9.000 Erpressungsverbrechen gemeldet, ein Anstieg von 30 Prozent im Vergleich zu 2022. Ein neues Gesetz soll der Polizei im November neue Werkzeuge geben, um Erlöse aus Verbrechen zurückzugewinnen. Die schwedische Regierung steht vor der Herausforderung, die wachsende Kriminalität und deren wirtschaftliche Auswirkungen zu bekämpfen.
07.10.2024
07:44 Uhr

Pflegeversicherung vor dem Kollaps: Droht Deutschland ein Pflege-Desaster?

Die finanzielle Lage der gesetzlichen Pflegeversicherung in Deutschland ist alarmierend, und laut einem Bericht des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (RND) könnte sie bereits im Februar 2025 zahlungsunfähig werden. Pflegebedürftige und Pflegekräfte könnten dadurch in eine prekäre Lage geraten. In der Ampel-Koalition laufen intensive Gespräche, um dies zu verhindern, wobei eine Erhöhung des Beitragssatzes auf bis zu 0,3 Prozentpunkte diskutiert wird. Der allgemeine Beitragssatz liegt derzeit bei 3,4 Prozent, kinderlose Bürger zahlen vier Prozent, und eine Erhöhung würde die finanzielle Belastung der Bürger erheblich erhöhen. Eine Finanzspritze aus dem Bundeshaushalt wird als Alternative erwogen, wobei DAK-Chef Andreas Storm einen Nachtragshaushalt von 6 Milliarden Euro fordert. Die drohende Zahlungsunfähigkeit zeigt den dringenden Bedarf an Reformen und nachhaltigen Finanzierungsmodellen im deutschen Gesundheitssystem.
07.10.2024
07:43 Uhr

Drohende Beitragsschocks: Pflegeversicherung in akuter Finanznot

Die finanzielle Lage der gesetzlichen Pflegeversicherung hat sich dramatisch zugespitzt, und Krankenkassen warnen seit Monaten vor erheblichen Beitragssatzsteigerungen. Laut einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland reicht die aktuell prognostizierte Beitragserhöhung um 0,2 Prozentpunkte nicht aus, und Experten gehen von einem Bedarf von 0,25 bis 0,3 Prozentpunkten aus. Der derzeitige Beitragssatz liegt bei 3,4 Prozent, für Kinderlose bei vier Prozent, und eine Erhöhung würde die finanzielle Belastung vieler Versicherter verschärfen. Zusätzlich wird ein Anstieg der Krankenversicherungsbeiträge um 0,7 Prozentpunkte erwartet, was die Sozialabgaben Anfang 2025 auf ein Niveau heben würde, das seit mehr als 20 Jahren nicht erreicht wurde. Steigende Pflegekosten und der demografische Wandel belasten die Pflegekassen seit Jahren, und Experten warnen vor den Auswirkungen auf die Haushalte vieler Bürger. Die Situation zeigt, dass die aktuelle Politik der Bundesregierung keine langfristigen Lösungen bietet und die Bürger weiter belastet werden.
07.10.2024
06:55 Uhr

Wirtschaftsminister Habeck gesteht dramatischen Absturz der deutschen Wirtschaft ein

Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für 2024 drastisch nach unten korrigiert, und Wirtschaftsminister Robert Habeck räumte ein, dass die deutsche Wirtschaft deutlich schrumpfen wird. Die jüngste Schätzung sagt ein Minus von 0,2 Prozent für das laufende Jahr voraus, nachdem im Frühjahr noch ein Mini-Wachstum von 0,3 Prozent erwartet wurde. Die Auto-, Chemie-, Bau- und verarbeitende Industrie melden schwere Probleme, und große Wirtschaftsforschungsinstitute haben bereits eine Rezession prognostiziert. Trotz dieser düsteren Aussichten setzt Habeck auf Optimismus und erwartet einen Wendepunkt im Jahr 2025, mit einem prognostizierten Wachstum von 1,1 Prozent für 2025 und 1,6 Prozent für 2026. Als Maßnahme zur Förderung des Wachstums hat die Regierung das Wachstumschancengesetz verabschiedet, das jedoch durch zusätzliche Gesetze wie das Lieferkettengesetz wieder abgeschwächt wird. Die Hauptursache für die Wachstumsschwäche bleibt die Verteuerung der Energie durch den Ersatz preiswerter Kraftwerke durch teure erneuerbare Energien wie Wind und Solar.
07.10.2024
06:55 Uhr

Das Geschäft mit der Flüchtlingskrise in Berlin: Tiefe Abgründe im Security-Gewerbe

Die Berliner Zeitung untersucht in einer Serie die Milliardenbeträge, die Berlin für Flüchtlinge und Asylbewerber ausgibt, und richtet den Fokus diesmal auf das Sicherheitsgewerbe. Die Versorgung von Flüchtlingen kostet den deutschen Steuerzahler jährlich etwa 50 Milliarden Euro, doch es bleibt oft unklar, wer genau von diesen Geldern profitiert. Ein Beispiel aus einer Unterkunft in Treptow-Köpenick zeigt, dass Pförtner oft schlecht Deutsch sprechen und möglicherweise nicht qualifiziert sind. Kritiker werfen der Bundesregierung, insbesondere den Grünen, vor, keine ausreichenden Maßnahmen zur Kontrolle der Zuwanderung zu ergreifen und die Gelder ineffizient zu nutzen. Traditionelle Werte wie Sicherheit und Ordnung scheinen in den Hintergrund zu rücken. Die Berliner Zeitung wird die Serie fortsetzen, um weitere Einblicke in die Verwendung der Milliarden zu geben.
07.10.2024
06:54 Uhr

Corona-Deals: Millionenverluste durch Fehlentscheidungen im Gesundheitsministerium

Ein millionenschwerer Skandal erschüttert das Bundesgesundheitsministerium: Unter Jens Spahn wurden während der Corona-Pandemie 90 Millionen Euro für nie gelieferte Beatmungsgeräte ausgegeben und ein Maskenstreit kostete den Steuerzahler weitere 390 Millionen Euro. Das Gesundheitsministerium bestellte im Frühjahr 2020 10.000 Beatmungsgeräte bei Drägerwerk AG, zahlte eine Optionsprämie von 90 Millionen Euro, die nie eingelöst wurde. Vertraulichkeitsvereinbarungen verhindern eine vollständige Aufklärung. Zudem garantierte Spahn 2020 Lieferanten eine unbegrenzte Abnahme von Masken zu 4,50 Euro, verweigerte später teils die Bezahlung, was zu Klagen und Vergleichen führte, die 390 Millionen Euro kosteten. Diese Entwicklungen werfen ein kritisches Licht auf die Entscheidungsprozesse, die Intransparenz und die finanzielle Verantwortung der Bundesregierung.
07.10.2024
06:22 Uhr

17.000 Euro für polizeibekannte Familie: Wie Vermieter Steuergelder abkassieren

In Deutschland sorgt ein neuer Fall von exorbitanten Mietzahlungen für Aufsehen. Eine polizeibekannte bulgarische Familie hat fast 18.000 Euro an Mietzuschüssen vom Jobcenter Berlin erhalten. Diese Summen zeigen die Schwächen des aktuellen Bürgergeldsystems auf. Der sozialpolitische Sprecher der AfD, René Springer, und CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann äußerten scharfe Kritik und forderten Reformen. Ein Sprecher des Berliner Jobcenters betonte, dass die Unterkunftskosten an den Betreiber der Gemeinschaftsunterkunft gezahlt würden, was jedoch die Kritik nicht besänftigen konnte. Die aktuellen Geschehnisse verdeutlichen den dringenden Bedarf an Reformen im Bürgergeldsystem, um Missbrauch zu verhindern und das Vertrauen der Bürger wiederherzustellen.
07.10.2024
06:02 Uhr

Das Elektroauto-Desaster: Gebrauchtwagen fast unverkäuflich

Die EU-Kommission plant, ab 2035 nur noch Elektroautos neu zuzulassen, doch diese Vision scheint sich als Trugschluss zu erweisen. Trotz Subventionen und politischer Förderung sind Elektroautos bei den Kunden wenig beliebt, besonders auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Fehlende Lademöglichkeiten und hohe Kosten, insbesondere für Batterien, schrecken potenzielle Käufer ab. Gebrauchte Elektroautos stehen am Rande des wirtschaftlichen Totalschadens, was besonders Mietwagen- und Abo-Unternehmen hart trifft. Experten fordern politische Maßnahmen zur Stabilisierung des Marktes, doch es scheint, dass erneut Steuerzahler zur Kasse gebeten werden sollen. Sicherheitsrisiken und fehlende Käufersegmente verschärfen die Problematik weiter, und es wird deutlich, dass die Politik der Grünen und der aktuellen Bundesregierung hier versagt hat.
07.10.2024
05:51 Uhr

Machtzuwachs: EU knüpft Auszahlung von Geldern an konkrete Bedingungen

Die Europäische Union plant eine weitreichende Reform des Haushalts, bei der EU-Gelder künftig nur noch unter strengen Auflagen ausgezahlt werden sollen. Eine interne Präsentation zeigt, dass es zukünftig nur noch vier Hauptbudgetposten geben soll, wodurch umfangreiche Budgetposten wie Agrarsubventionen in den allgemeinen Haushalt integriert werden. Ziel der Reform ist es, den Haushalt zu vereinfachen und gleichzeitig mehr Kontrolle über die Verwendung der Fördergelder zu erhalten. Mitgliedsländer erhalten mehr Flexibilität bei der Verwendung der Mittel, während die EU nur noch 27 nationale Pläne verhandeln muss. Die Auszahlung von Mitteln wird an die Erfüllung spezifischer Pläne gekoppelt, jedoch bleibt nach der Auszahlung keine Aufsicht mehr über die konkrete Verwendung. Der Europäische Rechnungshof warnte vor Risiken wie Fehlallokationen und ineffizientem Mitteleinsatz bei Vorabfinanzierungen.
07.10.2024
05:50 Uhr

Konservativer Flügel der SPD fordert Reform des Spitzensteuersatzes

Der konservative Flügel der SPD-Bundestagsfraktion, der Seeheimer Kreis, hat eine Reform des Spitzensteuersatzes vorgeschlagen, um die arbeitende Mitte zu entlasten. Sie fordern, den Spitzensteuersatz von 42 Prozent für Singles erst ab einem Jahresbruttoeinkommen von 80.000 Euro und für Verheiratete ab 175.000 Euro greifen zu lassen. Für Topverdiener soll der Steuersatz auf 45 Prozent und der Höchststeuersatz auf 48 Prozent angehoben werden. Diese Maßnahmen sollen die Belastung für die unteren und mittleren Einkommensgruppen verringern. Weitere Forderungen umfassen eine Erhöhung des Kindergeldes, Entlastungen bei den Freibeträgen und ein kostenfreies Mittagessen an Schulen und Kitas. Der Seeheimer Kreis kritisiert die aktuelle Regierungspolitik und betont die Notwendigkeit einer Steuerreform zur Unterstützung der arbeitenden Bevölkerung.
06.10.2024
19:52 Uhr

SPD beharrt auf Grundkonzept des Rentenpakets

Inmitten der aktuellen Haushaltsverhandlungen hat der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, erneut betont, dass das Grundkonzept des Rentenpakets II bestehen bleiben müsse. Mützenich forderte, das Rentenpaket parallel zu den Haushaltsverhandlungen auf den Weg zu bringen. Besonders bemerkenswert ist die Kritik Mützenichs an der FDP, die seiner Meinung nach eher als ein Machtkampf innerhalb der FDP zu interpretieren ist. Obwohl der SPD-Fraktionschef offen für Nachbesserungen im parlamentarischen Verlauf ist, betonte er, dass das Grundkonzept des Rentenpakets unverändert bleiben müsse. Eine weitere Kontroverse betrifft den Vorschlag der FDP, die private Altersvorsorge über Aktiendepots steuerlich zu fördern, was Mützenich skeptisch sieht. Die Diskussion um das Rentenpaket II zeigt einmal mehr die tiefen Gräben innerhalb der Ampelkoalition, die nicht nur die Stabilität der Koalition gefährden, sondern auch weitreichende Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Altersvorsorge der Bürger haben könnten.
06.10.2024
10:36 Uhr

Grundsteuer-Reform: Millionen Immobilienbesitzer im Ungewissen

Die Einführung einer neuen Grundsteuer-Berechnung ab 2025 sorgt für Ungewissheit bei Millionen Immobilienbesitzern, da viele noch nicht wissen, welche Kosten auf sie zukommen. Verbandspräsident Kai Warnecke kritisiert, dass rund 90 Prozent der Haushalte im Unklaren über ihre zukünftige Steuerlast sind und warnt vor deutlich höheren Kosten. Angesichts leerer kommunaler Kassen könnten die Zusatzbelastungen sogar bei mehr als 1.000 Euro im Jahr liegen. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hatte bereits vor möglichen Steuererhöhungen aufgrund steigender Sozialkosten gewarnt. Die Grundsteuer ist eine der größten Einnahmequellen der Kommunen und variiert stark je nach Wohnort. Die Reform wurde nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts notwendig, da die bisherigen Bewertungsgrundlagen veraltet waren und den Gleichheitssatz verletzten.
06.10.2024
10:34 Uhr

Deutschland in der Stromkostenfalle: Über 100 Millionen Euro für überschüssigen Strom an einem Tag

Am 27. September 2024 zahlte Deutschland über 100 Millionen Euro für überschüssigen Strom aufgrund von Notfallmaßnahmen im Stromnetz, die etwa 38 Millionen Euro kosteten. Schleswig-Holstein war besonders betroffen, wo 444 Anlagen abgeschaltet wurden. Ein zentrales Problem ist die doppelte finanzielle Belastung durch die Entsorgung des überschüssigen Stroms und die weiterhin gezahlten Einspeisevergütungen an Solarenergie-Produzenten, was zu einer Verschwendung von Steuergeldern führt. Das EEG-Konto verzeichnete im August ein Minus von über 2 Milliarden Euro und am 27. September weitere 90 Millionen Euro Defizit. Um die steigenden Kosten zu decken, wurde für 2024 ein zusätzlicher Mehrbedarf von 8,8 Milliarden Euro festgestellt, wodurch die Gesamtsumme auf 19,4 Milliarden Euro anstieg. Diese Ausgaben werfen Zweifel an der langfristigen Tragfähigkeit des EEG-Kontos auf, weshalb dringend Reformen notwendig sind, um die finanzielle Belastung zu reduzieren.
05.10.2024
22:26 Uhr

Neuer Steuerhammer: Bürger drohen höhere Abgaben

Die finanzielle Lage vieler deutscher Kommunen ist prekär, und trotz der hohen Steuerlast drohen neue Steuer- und Abgabenerhöhungen. André Berghegger vom Deutschen Städte- und Gemeindebund äußerte sich besorgt über das Defizit von über 17,2 Milliarden Euro in den kommunalen Kassen im ersten Halbjahr 2024 und sieht Steuererhöhungen oft als letzten Ausweg. Die Reform der Grundsteuer bringt zusätzliche Unsicherheiten, und der Eigentümerverband Haus & Grund kritisiert die schleppende Umsetzung scharf. Verbandspräsident Kai Warnecke bezeichnete das Vorgehen des Staates als „Staatsversagen“, da rund 90 Prozent der Haushalte noch nicht wissen, wie hoch ihre Grundsteuerlast im nächsten Jahr sein wird. Millionen Haushalte müssen mit höheren Kosten rechnen, was das Wohnen teurer macht, und die Zusatzbelastung könnte mehr als 1000 Euro im Jahr betragen. Während die Bundesregierung in fragwürdige Projekte investiert, bleibt die finanzielle Unterstützung der Kommunen aus, und die Bürger müssen sich auf weitere Belastungen einstellen.
05.10.2024
12:33 Uhr

Jens Spahn und der millionenschwere Beatmungsgeräte-Skandal

Das Bundesgesundheitsministerium unter Jens Spahn (CDU) soll 90 Millionen Euro für nie gelieferte Beatmungsgeräte bezahlt haben. Im Frühjahr 2020 bestellte die Bundesregierung bei Drägerwerk AG 10.000 Beatmungsgeräte, reduzierte das Auftragsvolumen jedoch später. Stattdessen wandelte die Regierung den Auftrag in eine Option um, die ihr das Recht einräumte, ein Jahr lang Beatmungsgeräte im Wert von 200 Millionen Euro zu beziehen, wofür eine Optionsprämie von 90 Millionen Euro gezahlt wurde. Weder Drägerwerk noch das Gesundheitsministerium äußerten sich zu den Details des Geschäfts. Weitere Skandale, wie ein Maskendeal, überschatten Spahns Amtszeit. Unter Karl Lauterbach (SPD) wurden inzwischen 120 Vergleiche mit Maskenlieferanten geschlossen, was etwa 390 Millionen Euro kostete.
05.10.2024
10:39 Uhr

Widerstand gegen 1.000-Euro-Prämie für Langzeitarbeitslose: Ein umstrittenes Vorhaben der Ampel-Koalition

Die Entscheidung des Bundeskabinetts, Langzeitarbeitslosen eine Prämie von 1.000 Euro zu gewähren, wenn sie einen sozialversicherungspflichtigen Job annehmen und mindestens zwölf Monate behalten, hat heftige Reaktionen ausgelöst. Besonders aus den Reihen der Union und der FDP kommt scharfe Kritik, die die Prämie als Verschwendung von Steuergeldern und Gefahr für den sozialen Frieden sehen. Auch innerhalb der Ampel-Koalition gibt es Bedenken, insbesondere von Grünen-Politiker Frank Bsirske, der die Notwendigkeit der Prämie anzweifelt. Zusätzlich plant das Bundeskabinett, die Sanktionen für Bürgergeld-Empfänger zu verschärfen, um sicherzustellen, dass sie ihren Pflichten nachkommen. Diese verschärften Maßnahmen sollen auch bei Verdacht auf Schwarzarbeit greifen. Ob die Prämie im Bundestag tatsächlich gestoppt wird, bleibt abzuwarten.
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