
Spanien startet umfassende Grippe-Impfkampagne für Kinder
Die andalusische Autonomieregierung hat eine neue Impfkampagne gegen Grippe für Kinder im Alter von sechs bis 59 Monaten gestartet. Diese soll ab dem 30. September 2024 in Vorschulen, Schulen und Gesundheitszentren durchgeführt werden. Kinder über zwei Jahre erhalten dabei einen intranasalen Impfstoff, während jüngere Kinder einen intramuskulären Impfstoff bekommen.
Impfstoffe und Verabreichung
Gesundheitsministerin Rocío Hernández betont, dass Kinder die ersten seien, die sich mit Grippe infizieren und diese am häufigsten übertragen würden. Daher sei es wichtig, dass sie geimpft werden. Die Impfstoffe, die verwendet werden, sind jedoch nicht namentlich bekannt gegeben worden. Es ist jedoch bekannt, dass für Kinder über zwei Jahren ein intranasaler Impfstoff verwendet wird, während jüngere Kinder einen intramuskulären Impfstoff erhalten.
Intranasaler Impfstoff von AstraZeneca
Interessanterweise wurde letzte Woche der nasale Grippeimpfstoff FluMist von AstraZeneca von der US-Food and Drug Administration (FDA) zugelassen. Eltern dürfen diesen Impfstoff ihren Kindern ab zwei Jahren nun zu Hause verabreichen. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass dieser Impfstoff 2016 wegen Unwirksamkeit zurückgezogen wurde und mit Berichten über schwere Nebenwirkungen und Todesfälle bei Kindern in Verbindung gebracht wird.
Organisation und Durchführung
Die Impfkampagne wird in den ersten und zweiten Klassen aller öffentlichen, subventionierten und privaten Schulen in Andalusien durchgeführt. Eltern müssen eine Einverständniserklärung ausfüllen, die sie über die IPASEN-Plattform erhalten. Alternativ können Kinder auch in Gesundheitszentren geimpft werden. Dort können alle Bürger, aber vor allem Kinder im Alter zwischen sechs und 35 Monaten die Impfung erhalten.
Koordination mit Bildungsabteilungen
Hernández erläuterte, dass die Kampagne mit der Abteilung für Bildungsentwicklung und Berufsbildung koordiniert wurde. Insgesamt 411 Schulkrankenschwestern sind für die Koordinierung der Impfung dieser Kinder in ihren Schulen zuständig, ohne dass ein Termin vereinbart werden muss.
Erfahrungen und Ziele
Die Gesundheitsbeauftragte betonte, dass die Erfahrungen in anderen Ländern gezeigt hätten, dass die Schulimpfung eine wirksame Strategie sei. Die Impfung in der Schule erleichtere es den Eltern, ihre Kinder impfen zu lassen. In der letzten Kampagne wurden 132.983 Kinder geimpft, was einer Durchimpfungsrate von 45,8 Prozent bei Kindern im Alter von sechs bis 59 Monaten entspricht. Das Ziel für die Kampagne 2024 bis 2025 ist es, eine höhere Durchimpfungsrate als im letzten Jahr zu erreichen und den Prozentsatz der Durchimpfung in der Altersgruppe zwei bis vier Jahre zu übertreffen. Zu diesem Zweck wurden 135.000 Dosen des intranasalen Impfstoffs gekauft.
Kritische Stimmen und Transparenz
Kritiker bemängeln jedoch die mangelnde Transparenz bei der Namensnennung der Impfstoffe und weisen darauf hin, dass der intranasale Impfstoff Fluenz von AstraZeneca, der in Spanien verwendet werden soll, auf der Impf-Informationsseite der Institution zwar verlinkt, aber nicht abrufbar sei. Im Gegensatz dazu sei das technische Datenblatt des intramuskulären Impfstoffs Vaxigrip Tetra von Sanofi Pasteur problemlos zugänglich.
Die andalusische Gesundheitsbehörde verspricht, dass das Sanofi-Präparat nicht nur Babys ab sechs Monaten vor Grippe schützt, sondern auch, dass der Impfstoff, wenn er während der Schwangerschaft verabreicht wird, auch das Baby von der Geburt bis zum Alter von sechs Monaten schützt.
Die Impfkampagne in Andalusien zeigt erneut, wie stark der Druck der Impfindustrie auf die Gesundheitsbehörden ist, neue Produkte auf den Markt zu bringen und die Impfquoten zu erhöhen. Es bleibt abzuwarten, wie erfolgreich diese Kampagne sein wird und ob die angestrebten Ziele erreicht werden können.
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