
Oktoberfest 2023: Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen für mehr Schutz auf der Wiesn
Die jüngsten Anschläge in Solingen und der versuchte Angriff auf das israelische Generalkonsulat sowie das NS-Dokumentationszentrum in München haben die Sicherheitsbehörden und Veranstalter des Oktoberfests alarmiert. In Reaktion darauf wurden nun umfassende Sicherheitsvorkehrungen für das diesjährige Volksfest vorgestellt.
Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollen
Zu den bereits etablierten Maßnahmen wie Kontrollen an den Eingängen, einem Verbot großer Taschen und Messer sowie versenkbaren Pollern gegen Auto-Attacken und 50 Videokameras auf dem Festgelände, kommen nun weitere Sicherheitsvorkehrungen hinzu. Das Personal für die Kontrollen wird aufgestockt, und es werden Hand-Metalldetektoren stichprobenartig und verdachtsabhängig eingesetzt.
Abtasten von Verdachtspersonen
Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) erklärte, dass Sicherheitskräfte gegebenenfalls Verdachtspersonen abtasten dürfen. Obwohl dies im öffentlichen Raum vor den Eingängen normalerweise nur der Polizei gestattet ist, wurde der Bereich pragmatisch ebenfalls als Festgelände definiert, um die Abtastungen zu ermöglichen.
Die verschärften Kontrollen könnten zu längeren Wartezeiten an den Eingängen führen, doch Reiter betonte, dass dies für eine bessere Sicherheit in Kauf genommen werde. Neben den 2.000 Sicherheitskräften wird die Polizei mit Hunderten Beamten rund um die Uhr auf dem Festgelände im Einsatz sein. Auch die Wirte planen strengere Kontrollen, insbesondere an den Seiteneingängen der Zelte.
Keine absolute Sicherheit
Wiesnchef Clemens Baumgärtner (CSU) versicherte, dass sich die Gäste "so sicher wie nirgendwo in der Republik" fühlen könnten. Dennoch betonte er, dass es keine absolute Sicherheit gebe, und verwies auf die tragischen Ereignisse in Solingen, München und das Wiesn-Attentat von 1980. Baumgärtner äußerte den Wunsch, möglichst wenig Blaulicht auf der Wiesn zu sehen, um das Fest für alle schöner zu gestalten.
Maibaum-Klau wirft Fragen auf
Ein kürzlicher Vorfall sorgte jedoch für Aufsehen: Kurz vor Beginn des Oktoberfests wurde ein Maibaum vom abgesicherten Wiesngelände gestohlen. Der Maibaum, der normalerweise vor dem Hofbräuzelt steht, wurde von Burschen aus dem Landkreis Starnberg entwendet und später zurückgebracht. Laut Baumgärtner seien die Diebe mit einem Handwerkerausweis aufs Gelände gelangt und hätten den Metallzaun aufgeschraubt, um den Maibaum abzutransportieren. Der Fall wurde der Polizei übergeben, die nun wegen eines besonders schweren Falls von Diebstahl ermittelt.
Die verschärften Sicherheitsmaßnahmen und die erhöhte Präsenz von Sicherheitskräften sollen den Besuchern des Oktoberfests ein sicheres und unbeschwertes Erlebnis ermöglichen. Trotz der Herausforderungen und potenziellen Bedrohungen bleibt das Ziel, das Oktoberfest zu einem friedlichen und freudigen Ereignis für alle zu machen.

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