
Handwerker in Aufruhr: „Ignoranz und Kumpanei“ der Politik
Die deutsche Handwerksbranche steht vor einem massiven Umbruch. Handwerker aus verschiedenen Regionen des Landes erheben ihre Stimmen gegen das, was sie als Versagen von Politik und Verwaltung bezeichnen. Die Probleme sind vielfältig und tiefgreifend, doch die Reaktion der Verantwortlichen bleibt aus.
Ein Mittelstand in Not
Kreishandwerksmeister Karl Krökel aus Dessau-Roßlau sieht nach den jüngsten Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen dringenden Handlungsbedarf. „Die Ampel hat den Mittelstand an die Wand gefahren“, so Krökel. Die Lage im Handwerk sei dramatisch, die Preise für Handwerkerleistungen explodieren, und die Probleme mit Lieferketten führen zu langen und teuren Wartezeiten. Früher konnte ein Betrieb fünfzehn Bauaufträge bearbeiten, heute sind es nur noch fünf. Lehrstellen bleiben unbesetzt, und viele Betriebe stehen kurz vor dem Aus.
Ursachen und Forderungen
Krökel fordert eine „ehrliche Bestandsaufnahme“ der wirtschaftlichen Situation in Deutschland. Er betont, dass die Demografie eine zielgerichtete Steuerung der Zuwanderung bedinge. „Wir brauchen Fachkräfte und müssen diese gezielt anwerben und integrieren,“ sagt er. Die wahllose, unkontrollierte Zuwanderung helfe den Betrieben nicht. Zudem müsse es eine Entlastung bei den Sozialkosten für Unternehmen geben.
Öffentlicher Sektor als Konkurrenz
Ein weiteres Problem für private Betriebe ist die Konkurrenz durch öffentliche Stellen. Diese locken junge Leute mit hohen Lehrlingsentgelten und zusätzlichen Anreizen wie Laptops und Smartphones. „Da kann ich als kleiner Betrieb niemals mithalten“, beklagt Krökel. Er fordert ein sofortiges Ende der Russland-Sanktionen, da diese die Energiepreise in die Höhe treiben und die deutsche Wirtschaft belasten.
Politisches und administratives Versagen
Kai Boeddinghaus, Bundesgeschäftsführer des Bundesverbands für freie Kammern (bffk), sieht das Problem in einem umfassenden Politik- und Verwaltungsversagen. „Das Problem ist, dass das Versagen negiert, beiseitegeschoben oder kleingeredet wird“, so Boeddinghaus. Er kritisiert die Kumpanei zwischen Politik und Kammern und nennt als Beispiel die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), die trotz Verstößen gegen geltendes Recht per Gesetz zur Körperschaft öffentlichen Rechts umgewandelt wurde.
Die Konsequenzen
Die jüngsten Wahlergebnisse seien angesichts solcher Machenschaften nicht überraschend. Karl Krökel befürchtet, dass die politischen Parteien in den kommenden Wochen weitere Zeit verlieren könnten, statt sich mit den wahren Problemen der Wirtschaft zu beschäftigen. „Wir kämpfen weiter, wir haben schließlich eine Verantwortung für unsere Region“, sagt er entschlossen.
Die Handwerksbranche fordert von der Politik endlich Taten statt Worte. Es bleibt abzuwarten, ob die Verantwortlichen auf die Forderungen eingehen oder weiterhin die Augen vor den Problemen verschließen werden.

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