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31.03.2025
21:52 Uhr

Gewerkschaften warnen: 13-Stunden-Arbeitstage als neuer Standard?

Die Pläne von Union und SPD zur Aufweichung der gesetzlichen Höchstarbeitszeit stoßen auf massive Kritik beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). In einer Zeit, in der viele Arbeitnehmer bereits am Limit ihrer Belastbarkeit operieren, könnte eine solche Regelung fatale Folgen haben. Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi schlägt Alarm und warnt eindringlich vor den möglichen Konsequenzen.

Arbeitsschutz in Gefahr: DGB sieht rote Linien überschritten

Das bestehende Arbeitszeitgesetz ist keine beliebige Verhandlungsmasse, sondern ein elementares Schutzgesetz für Arbeitnehmer. Es basiert auf fundierten arbeitsmedizinischen Erkenntnissen und sichert die notwendige Erholung sowie den Gesundheitsschutz der Beschäftigten. Die aktuellen Regelungen erlauben bereits jetzt Arbeitszeiten von bis zu 60 Stunden pro Woche - eine weitere Ausweitung erscheint geradezu absurd.

Drohende Verschlechterung der Arbeitsbedingungen

Besonders alarmierend ist die Befürchtung, dass bei einer Aufweichung der Höchstarbeitszeit und einer bloßen Sicherung der elfstündigen Ruhezeit 13-Stunden-Schichten zum neuen Standard werden könnten. Dies würde die ohnehin schon prekäre Situation in vielen Branchen weiter verschärfen und könnte zu einem regelrechten Kollaps führen.

Schweden als Vorbild: Mehr Tarifbindung statt Gesetzeslockerung

Die DGB-Chefin verweist auf das schwedische Modell, wo die wöchentliche Arbeitszeit bei 40 Stunden begrenzt ist und gleichzeitig eine Tarifbindung von beeindruckenden 88 Prozent besteht. Statt die Schutzgesetze aufzuweichen, sollte Deutschland diesem Beispiel folgen und die Tarifbindung stärken.

Kritik an steuerfreien Überstundenzuschlägen

Auch die Idee steuerfreier Zuschläge für Mehrarbeit stößt auf Ablehnung. Diese könnten die bewährten flexiblen Jahresarbeitszeitkonten gefährden und würden vor allem Teilzeitkräfte - mehrheitlich Frauen - benachteiligen. Stattdessen fordert Fahimi eine präzise Erfassung der Arbeitszeiten, um unbezahlte Mehrarbeit zu verhindern.

Fazit: Warnung vor übereilten Experimenten

Die geplanten Änderungen im Arbeitszeitgesetz könnten sich als gefährliches Experiment auf dem Rücken der Arbeitnehmer erweisen. In einer Zeit, in der viele Beschäftigte bereits am Limit arbeiten, wären weitere Belastungen durch gelockerte Arbeitszeitregelungen unverantwortlich. Die Politik täte gut daran, die Warnungen der Gewerkschaften ernst zu nehmen und stattdessen die Arbeitnehmerrechte zu stärken.

Die aktuelle Entwicklung zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass sich die Arbeitnehmer in Deutschland gewerkschaftlich organisieren und ihre Interessen gemeinsam vertreten. Nur so können sie sich erfolgreich gegen die fortschreitende Aushöhlung ihrer Rechte zur Wehr setzen.

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