Deutsche Bank Umfrage enthüllt beunruhigende Wirtschaftsprognosen für 2025
Eine aktuelle globale Finanzmarktumfrage der Deutschen Bank, an der 471 Teilnehmer zwischen dem 10. und 13. Dezember 2024 teilnahmen, zeichnet ein düsteres Bild der wirtschaftlichen Zukunft - besonders für Europa. Die Ergebnisse offenbaren eine zunehmende Kluft zwischen den USA und der krisengeschüttelten Europäischen Union.
Dramatischer Unterschied zwischen USA und Europa
Während für die USA ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent erwartet würde, sähe die Situation in Europa deutlich dramatischer aus. Lediglich ein Wachstum von mageren 1 Prozent werde für den krisengebeutelten Kontinent prognostiziert. Dies sei ein weiterer Beleg dafür, dass die verfehlte Wirtschafts- und Energiepolitik der EU ihre Spuren hinterlasse.
Globaler Handelskrieg als größte Bedrohung
Als größtes Risiko für 2025 identifizierten die Befragten einen möglichen globalen Handelskrieg, gefolgt von einem potenziellen Einbruch bei Technologieaktien sowie Sorgen über Inflation und Anleiherenditen. Diese Befürchtungen würden durch die zunehmenden geopolitischen Spannungen noch verstärkt.
Deutsche Schuldenbremse vor Reform
Bemerkenswert sei auch die Einschätzung zur deutschen Schuldenbremse: Ganze 90 Prozent der Befragten gingen davon aus, dass diese reformiert werde. Dies könnte als weiteres Indiz für die zunehmende Aufweichung finanzpolitischer Stabilität in Deutschland gewertet werden. Besonders deutsche Umfrageteilnehmer zeigten sich dabei überzeugt von einer Reform - nur 2 Prozent glaubten an einen Erhalt in der jetzigen Form.
Technologiesektor und Kryptowährungen
Interessante Erkenntnisse lieferte die Umfrage auch zum Technologiesektor. Während die Bewertungen der "Magnificent Seven" Tech-Giganten weiterhin kritisch gesehen würden, erwarteten dennoch 67 Prozent der Befragten weitere Kurssteigerungen für 2025. Bitcoin wurde als besonders risikoreich eingestuft - mehr Teilnehmer rechneten mit einer Halbierung als mit einer Verdoppelung des Kurses.
Die Umfrageergebnisse zeigen deutlich: Während die USA trotz aller Herausforderungen auf Wachstumskurs bleiben, droht Europa durch seine ideologiegetriebene Politik weiter ins Hintertreffen zu geraten.
Inflationserwartungen divergieren stark
Besonders besorgniserregend sei die Entwicklung bei den Inflationserwartungen: Während für die USA ein erneuter Anstieg im Verlauf von 2024 erwartet werde, seien die Prognosen für Europa drastisch nach unten korrigiert worden - erstmals seit Ende 2021 auf unter 2 Prozent. Dies könnte als Vorbote einer drohenden Stagnation in der Eurozone interpretiert werden.
Diese Entwicklungen unterstreichen einmal mehr die Notwendigkeit einer Rückbesinnung auf solide wirtschaftspolitische Grundsätze, statt sich in ideologischen Experimenten zu verlieren. Die Zahlen sprächen eine deutliche Sprache - es sei höchste Zeit für ein Umdenken in der europäischen Wirtschaftspolitik.
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