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24.01.2025
22:11 Uhr

Bundesregierung plant nächsten Griff in die Staatskasse: 31 Milliarden Euro für marode Kommunen

In einem weiteren fragwürdigen Vorstoß plant die Bundesregierung nun die Übernahme kommunaler Altschulden - ein Projekt, das den ohnehin stark belasteten Bundeshaushalt mit weiteren 31 Milliarden Euro belasten könnte. Das Kabinett hat am Freitag einen entsprechenden Gesetzentwurf gebilligt, der eine Grundgesetzänderung erforderlich macht.

Zweifelhafte Rettungsaktion auf Kosten der Steuerzahler

Der umstrittene Plan sieht vor, dass Bund und Länder gemeinsam die Altschulden der Kommunen übernehmen sollen. Bundesfinanzminister Jörg Kukies (SPD) versucht, die Initiative als notwendige Unterstützung für Investitionen in Kindergärten, Schulen und den öffentlichen Nahverkehr zu verkaufen. Doch kritische Stimmen sehen darin einen weiteren unverantwortlichen Umgang mit Steuergeldern.

Die fragwürdige Rolle der gescheiterten Ampel-Koalition

Besonders pikant: Die im November gescheiterte Ampel-Koalition hatte dieses kostspielige Vorhaben bereits in ihrem Koalitionsvertrag verankert. Nun versucht die SPD, die Schuld für die bisherige Verzögerung der FDP und dem ehemaligen Finanzminister Christian Lindner in die Schuhe zu schieben - ein durchschaubares politisches Manöver.

Eilige Entscheidung vor der Wahl

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup drängt auf eine schnelle Umsetzung noch vor der anstehenden Bundestagswahl. Seine Argumentation, dass eine Zweidrittelmehrheit nach der Wahl schwieriger zu erreichen sein könnte, wirft die Frage auf, ob hier nicht vorschnell Fakten geschaffen werden sollen, bevor der Wähler sein Urteil fällen kann.

Die finanzgeplagten Kommunen laufen "in eine dramatische Situation hinein"

Kritische Betrachtung der Schuldenbremse

Besonders bemerkenswert ist die kreative Interpretation der Schuldenbremse: Nach Daldrups Darstellung wäre die Schuldenübernahme zunächst nicht relevant für die Schuldenbremse, da es sich lediglich um eine "Umschichtung" handle. Erst die späteren Zins- und Tilgungszahlungen würden den Haushalt belasten - ein durchsichtiger Versuch, die wahren Kosten zu verschleiern.

Fazit: Weitere Belastung für kommende Generationen

Dieser erneute Versuch der Bundesregierung, finanzielle Probleme durch immer neue Schulden zu lösen, zeigt einmal mehr die bedenkliche Entwicklung der deutschen Finanzpolitik. Statt strukturelle Probleme anzugehen und echte Reformen einzuleiten, werden weitere Milliarden-Lasten auf künftige Generationen abgewälzt. Die Frage bleibt: Wie lange kann dieses System noch funktionieren?

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